Selbstliebe oder narzisstische Persönlichkeitsstörung?

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15 Kommentare, sei der nächste!

  1. Selbstliebe ist der Schlüssel zu all unseren Problemen mit uns selbst und in der Welt. Sie macht so einen krassen Unterschied. Wie schön, dass ihr darüber sprecht. Um immer mehr Menschen zum Genuss der Selbstliebe zu inspirieren und aufzuklären, dass es ganz und gar nicht dasselbe ist wie Selbstverliebtheit oder Egoismus, habe ich sie zum Hauptthema meines Blogs erklärt. Hoch lebe die Selbstliebe 🙂

  2. Lieber Stefan,liebe Alle
    Seit ca1Jahr liebe ich mich selbst so wie ich bin,weil ich genauso von Gott/Göttin gemeint bin.Das gibt mir Freiheit mich täglich neu zu entscheiden,wie ich mich sehe,verhalte und auch meine Sicht auf andere Menschen und die Welt. Ich bleibe am Ball!!!
    Stefan,anfangs verstand ich ma nche Texte von dir noch nicht…
    Heute jedoch gefällt mir dein Ansatz über die”Persönlichkeitsstörung”sehr gut…ich arbeite mit Menschen,die diese Diagnose haben,”noch”(in einer Psychiatrie). Ich nehme deine Worte auf und mit in die Arbeit.
    Dankeschön dafür,
    in Liebe
    Birgit

      1. Heute hast du mich schwerst auf die Folter gespannt, zwischendurch wollt ich abbrechen und dir schreiben – Geduld ist nicht gerade meine große Stärke – Jipie, ich hab es durchgehalten, denn am Ende ist es gekommen – es sind einfach nur Menschen.
        Herrlich. Danke.
        Enrica

  3. hallo mein lieber,
    ich mach grad ein selbstversuch, in dem ich mein hirn dahingehend darauf hinweise (jahrelanges training im beurteilen) noch die 3 wörte so wie ich anhänge, allso z.b.mein chef ist aber scheiße drauf, so wie ich .mein güte meine kollegin sieht ja geil aus , so wie ich.
    ich wünsche sehr viel schönes allen
    Gaby

  4. Lieber Stefan , solch klare Worte …. puuuuh…. harter Tobak ……. ich danke dir dafür , dass du es aussprichst …. ich erleb hier ein AHA nach dem anderen …. und ich fühl so tief rein in deine Worte ….. irre …. ich bin Mama von drei Jungs und Erzieherin in einer Kita (wobei ich das Wort Erzieherin falsch finde , Lernbegleiter trifft es für mich eher) ….. ich bin Tag und Nacht umgeben von Kindern …. und da stellen sich mir beim Lesen deiner Aufwachmedizin und beim Hören deiner Podcasts so viele Fragen : Wie springen wir heraus aus dem Hamsterrad? Wie machen wir den Anfang für etwas Neues? So im Kleinen , weisst du ….. im Einzelnen ….. in einer kleinen Gemeinschaft wie der Familie oder der Kitagruppe ….. mir fehlen gerade die richtigen Worte , ich hoff du verstehst was ich meine ….. kurz gesagt : Deine Worte treffen im positiven Sinne bei mir genau ins Herz und ich wünsch mir , dies nach aussen zu tragen zu den Menschen in meiner unmittelbaren Umgebung , sie wach zu “küssen” …. bin grade sehr ergriffen…. DANKE…. und eins möchte ich noch sagen : mein ätester Sohn ist genauso ein positiver Rebell wie du …. wir stoßen gemeinsam immer wieder aneinander an und durch ihn erkenne ich so vieles , was aussen falsch läuft , er kommt oft an die Grenzen seiner körperlichen und emotionalen Belastbarkeit , weil er hinter Dinge und Begebenheiten schaut und ihre Sinnlosigkeit erkennt und dann “NEIN” dazu sagt (Pubertät nennt die Gesellschaft das) …. es ist eine Herausforderung für mich mit all dem Wissen und den Gefühlen , die durch die Kongresse etc in mir sind , eine Balance zu finden zum sanften Hineingleiten in das Neue ….. ich denke so geht es gaaaaanz vielen Menschen , die wach werden …. wir spüren diese tiefe tolle Veränderung , sehen die Chance für alle und natürlich zuerst für uns selbst und suchen einen Weg , um dies sanft in unser Leben zu integrieren. … sozusagen eine freudige Liebesrevolution ohne seine Arbeit aufzugeben , das Land zu verlassen oder sonstige krasse Veränderung der Lebensumstände …. ich glaub es ist wichtig , das Fühlen der Menschen an der Stelle zu berühren , wo man lebt in der Mitte derer Menschen , die man liebt …. oh ich rede so viel …. du bewegst mich …. danke dafür …. ich würde sehr gern in Kontakt mit dir treten , denn es gibt so viel zu sagen und sich auszutauschen , hinein zu fühlen ……. Wow …….. was für eine krasse Zeit …….

    1. Geliebte Tina, wunderschön! Genießen wir einfach unser Erwachen in all seiner Herrlichkeit. Erst für uns und dann gemeinsam mit anderen. Diese anderen müssen nicht unbedingt diejenigen sein, die uns momentan begleiten. ♥

  5. Hallo lieber Stefan,
    na dann mal los mit den Urteilen (meines Psychotherapeuten-Egos ;-)) über dich: Du sprichst in dem Podcast über Dinge, über die du nur unzureichend informiert bist. Außerdem urteilst du selbst – sogar recht harsch, indem du die pschologischen/psychaitrischen Einteilungen in Sch…-Schubladen, äh sorry “Krakheitsbilder” ;-), kritisierst.
    Die sog. narzisstische Persönlichkeitsstörung gibts hier in Deutschland übrigens offziell schon länger nicht mehr. Sie wird im ICD-10, dem gültigen Handbuch der medizinischen Schubladisierungen ;-), zumindest nicht mehr expölizit erwähnt und changiert nur noch unter der schönen Kategorie der “sonstigen spezifischen Persönlichkeitsstörungen”. Nichtsdestotrotz wird sie, gerade in Kliniken (in Anlehnung an den DSM-IV-TR, die amerikanische Mediziner-Bibel ;-)) gerne diagnostiziert. Allerdings macht den Narzissmus im psychiatrischen Sinne nicht aus, dass jemand “sich selber feiert”, sondern dass er seine tiefen Unzulänglichkeitsgefühle partout nicht fühlen will (was absolut unbewusst geschieht) und sich deshalb permanent über andere erheben muss (oder sich paradoxerweise permanent als Opfer inszeniert, für das die anderen sorgen müssen). Dieses Muster könnte man bei Dieter Bohlen durchaus vermuten, während Robert Gladitz in der Tat ganz sicher kein Narzisst ist, sondern einfach ein beneidens-, äh bewundernswerter Mensch, der sich selbst und sein Leben in vollen Zügen leben und genießen kann.
    Ich persönlich habe den Podcast als sehr aufschlussreich, aber auch als ziemlich oberflächlich empfunden. Deshalb muss ich hier und jetzt eine Lanze brechen für die gängigen psychiatrischen Einteilungen, die zum einen nötig sind, damit die Krankenkassen (bei der Selbstfindung oft hilfreiche und nötige) Therapien überhaupt bezahlen, zum anderen sinnvolle Hilfestellungen bieten, wie man Betroffenen helfen kann (einen ‘echten’ Narzissten musst du als Therapeut ganz anders ‘anfassen’ als jemand, der beispielsweise unter ganz konkreten Ängsten leidet).
    Allerdings dürfen diese an sich hilfreichen Schubladisierungen keinesfalls zu Stigmatisierungen verkommen – was leider immer wieder geschieht :-/ Eine Diagnose, egal ob psychiatrisch/psychologisch oder einfach nur eine Grippe, ist ja im Grund immer nur was Vorübergehendes, das erstmal dazu beitragen soll, dass Heilung auf für den individuellen Menschen passendem Weg geschehen kann 🙂

    Liebe Klugscheißer-Grüße 😉
    Karen

    PS: Mir ist gerade langweilig – und da ich momentan dabei bin, alle meine Anteile lieben und akzepztieren zu lernen, lasse ich diesen hier sich einfach mal austoben 😉
    PPS: und zu guter Letzt noch ein weiterer Klugschiss ;-): Carl Rogers, der Begründer der Gesprächspsychotherapie, war übrigens auch komplett gegen die Einteilungen in “Krankheitsbilder”, da diese den Blick auf das Individuum verstellten. Da ganz viele “Fach”leute sich an seiner Lehre orientieren oder ihn zumindest kennen, ist davon auszugehen, dass nach außen hin zwar die Schubladisierungen Verwendung finden, im Grunde aber nicht (nur) die “narzisstische Persönlichkeits-” oder die “Angststörung” behandelt, sondern der Mensch dahinter in seiner jeweiligen Notlage und seinem individuellen Wachstumsprozess begleitet wird.

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