Es ist nicht spirituell, ein Problem mit Geld zu haben.

Geld ist eines meiner Spezialthemen, weil ich in diesem Bereich alles selbst erlebt habe.

Geld bzw. die Idee von “zu wenig Geld” und gar kein Geld zu haben waren sogar die Gründe, warum ich mich dem Leben gegenüber geöffnet habe.

Mit dem Geldthema habe ich mich so lange beschäftigt, bis ich mich damit selbst geheilt und meinen Kampf gegen das Leben beendet habe. Damit war auch meine Suche beendet – sowohl die weltliche als auch die spirituelle Suche.

Ich habe gelernt, wofür Geld tatsächlich steht, wofür es nicht steht und warum ich es gern habe, statt ihm asketisch zu entsagen und der Illusion zu folgen, dass ich dadurch ein besserer Mensch bin.

Gleichzeitig habe ich meine limitierenden Glaubenssätze, die zu einem konstanten Geldmangel in meinem Leben geführt haben, entdeckt und sie lösen sich schrittweise auf.

Viele Menschen denken “Es ist nicht spirituell, Geld zu haben.” Dadurch wird Spiritualität zu einer Flucht. Eine Flucht vor der Realität, so wie sie jetzt gerade ist.

Geld ist derzeit ein Bestandteil der Realität. Allerdings nicht so, wie du denkst!

Du denkst, dass es Menschen gibt, die viel Geld haben und Menschen, die wenig Geld haben. Und du denkst, dass es dafür Gründe im System gibt, das von den Reichen geschaffen wurde.

Du glaubst an eine Schere zwischen arm und reich und du denkst, dass die Reichen schuld daran sind, dass es Arme gibt. Damit hast du dir selbst die Illusion des Kampfes der Klassen gegeben.

Es ist aber nicht spirituell, ein Problem mit Geld zu haben. Und es ist auch nicht spirituell ein Problem mit den Reichen zu haben.

Es ist weder spirituell noch unspirituell Geld zu haben. Du kannst alles zu deinem eigenen echten Vorteil und damit automatisch zum Vorteil aller anderen nutzen.

Wenn du die Spiritualität nicht mehr als Fluchtmöglichkeit instrumentalisierst, dann weißt du, dass Geld unabhängig von dir gar nicht existiert. Ich meine das nicht im Sinn von “Alles ist eins.” sondern im Sinn von “Geld ist keine Erscheinung, die es unabhängig von deinen Vorstellungen gibt.”

Deshalb ist es auch fatal, wenn du denkst, dass es einen Klassenkampf zwischen arm und reich gibt.

Woher weißt du, dass es so ist? Hast du das wirklich untersucht? Oder ist es ein Satz, den man dir gesagt und oft genug wiederholt hat, damit du ihn glaubst?

Du denkst, du kannst diesen Kampf beobachten, aber hast du auch untersucht, was tatsächlich stattfindet? Tatsächlich findet der Kampf in dir statt. Du kämpfst mit diesem Thema innerlich!

Geld ist ein Thema, das nur und ausschließlich in dir stattfindet. Es beginnt und es endet mit dir, weil du der Schöpfer bist, den viele so gerne in den Himmel projizieren.

Deshalb ist es auch nicht spirituell sich über die Schere zwischen arm und reich zu beschweren. Die Idee, dass es falsch ist, dass diese Schere existiert und die Idee, dass die Reichen schuld an der Armut sind, ist ein Glaubenssatz, der dich von deinem Schöpferbewusstsein abschneidet.

Vordergründig gibst du damit anderen die Schuld. Im Hintergrund unterbindest du damit aber deine eigenen Fähigkeiten, Talente und Gaben.

Der Weg raus, ist der Weg rein und deine klare Entscheidung, was du wirklich willst – unabhängig vom Geld – ebnet dir den Weg zurück zum Schöpfer, der du schon immer warst und für immer bist.

Bisher hast du deinen Fokus auf das Geld gelegt, statt auf deine Vorstellungen vom Leben.

Konzentriere dich ab sofort auf das, was du tatsächlich willst, statt auf das, was du denkst, dass du brauchst (=Geld) um das machen zu können, was du willst.

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