Erleuchtung ist nicht, wenn du dein Ego verlierst. Erleuchtung ist, wenn deine Suche wegfällt.

Suchst du noch etwas?

Hast du die weltliche Suche beendet?

Bist du dafür jetzt eine spirituell Suchende?

Stehst du auf Eckhart Tolle und willst dringend dein Ego verlieren?

Stehst du auf Samarpan und willst endlich deinen Verstand loswerden?

Stehst du auf Stefan Hiene und willst nur noch schnell deine Programmierung verlieren?

Und was würde dir das bringen?

Was könnte denn noch kommen?

Andere Zustände? Andere Gefühle? Und dann?

Es kommt nichts mehr.

Vor 10 Jahren habe ich meine Erleuchtung verpasst.

Ich hatte kein Satori. Keinen besonderen Zustand.

Ich hatte keine Herzöffnung. (Zumindest habe ich sie nicht gefühlt, falls ich sie hatte.)

Ich war nicht endlose Liebe und Weite und ich habe auch nicht gefühlt, dass wir alle eins sind.

Vor 10 Jahren hat sich etwas in mir entspannt.

Nicht alles!

Nur ein klitzekleiner Teil hat mit Entspannung begonnen und dadurch begann meine Suche schrittweise wegzufallen.

Die meisten Menschen nehmen ihre Programmierung mit in die Spiritualität.

Der Verstand ist jetzt angeblich nicht mehr im weltlichen Krieg. Dafür ist er jetzt im Krieg mit allem und jedem, das oder der nicht spirituell ist. Ich nenne das »Kopf-Spiritualität«.

Tatsächlich ist ihr Verstand immer noch im herkömmlich programmierten Kriegsmodus. Jetzt kämpfen sie gegen den Verstand und gegen das Ego.

Ihr Verstand ist im Krieg mit allem, was nicht spirituell ist, obwohl es noch nie etwas Nicht-Spirituelles gegeben hat.

Das ist nur die alte Programmierung in neuen Kleidern … nach dem Motto: »Ich bin was Besseres, weil ich kein Ego mehr habe.«

Es kann gar keinen nicht-spirituellen Menschen geben, da Spirit das Einzige ist, was existiert.

Dieser Spirit kann offen oder verschlossen sein.

Aber warum soll ein offener Spirit besser sein als ein verschlossener?

Ist eine offene Schatztruhe besser als eine verschlossene?

Das hängt von der Situation und von dem ab, der vor ihr steht!

Kümmere dich nicht mehr darum, wie es, du und andere sein sollten.

Richte deine Aufmerksamkeit einfach auf den Schatz in dir. Dann ist es egal, ob du offen oder verschlossen bist. Und dann ist es auch egal, ob andere offen oder verschlossen sind. Der Schatz ist immer da.

Es gibt eine zweite Version, die nicht funktioniert:

Du erkennst, dass du Liebe, das pure Leben bist und wünschst dir dann dringend, dass alle anderen das auch erkennen und dass alle anderen lieb zu dir, zu den anderen und zur Welt sind.

Auch »Ich wünsche mir, dass alle endlich ihr Herz öffnen«-Spiritualität ist Kopf-Spiritualität.

Öffne dich für alles!

Öffne dich für deine Schatten, die Schatten der anderen, dein Herz, das Herz der anderen.

Öffne dich für dein Leben, so wie es wirklich ist und nicht, wie du es dir in deinen Träumen ausmalst, weil du mit dem, wie es jetzt ist, nicht klar kommen willst und weswegen du weiter auf der Suche bist.

Öffne dich dafür, dass deine Suche wegfallen darf.

Deine Suche hält dich gefangen.

Du brauchst sie nicht.

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2 Kommentare, sei der nächste!

  1. Lieber Stefan, Du hast in mir den Kopf – Spirituellen entlarvt. Ich selbst, richtig?
    Mit dieser Aufwachmedizin hast Du bei mir den Nagel auf den Kopf getroffen.
    Du erreichst mich und dafür bin ich Dir sehr dankbar.
    Ich bin bereits mit vielem in Frieden, dass heißt, Dinge annehmen, wie sie sind, ohne Ver- oder Beurteilung…, doch die Armee habe ich nicht so geliebt, wenn nicht gar verurteilt, wenn ich ehrlich zu mir bin.
    Bei Deiner Aufwachmedizin: „Ich kann mir nur Frieden wünschen, wenn ich mit etwas im Krieg bin“ , habe ich gedacht, ja, so ist es, ganz große Klasse, was der Stefan da wieder auf den Punkt bringt. Dass ich da aber noch ganz schön drinnen hänge, habe ich nicht gesehen oder sehen wollen.

    Liebe Grüße und eine schöne Zeit

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