Wer um Erlaubnis fragt, hat nicht nur die Antwort, sondern auch die entscheidenden Fragen vergessen:
Warum erscheint uns Herrschaft als notwendig und normal?
Wenn wir Herrschaft als falsch erkannt haben, wie können wir uns ihr entziehen?
Unter welcher Herrschaft leiden wir am meisten?
Unsere Unfähigkeit, diese Fragen nüchtern zu beantworten, liegt an der Angst, die uns gemacht wird, indem uns Herrschaftslosigkeit, also Anarchie als Chaos präsentiert wird.
Die Schmierfinken der Gazetten und die Sprechpuppen anderer Leute Texte wollen dich davon überzeugen, dass Anarchie die Ordnung gefährdet. Tatsächlich ist Anarchie die natürliche Ordnung. Und die natürliche Ordnung ist frei von künstlicher Herrschaft.
Viele fragen sich, wie man das in diesem Leben erreichen kann und sie suchen verzweifelt nach den äußeren Schritten, die sie gehen können.
Anarchie ist aber ein innerer Weg. Denn Anarchie ist Spiritualität und Spiritualität ist Anarchie.
Anarchisten randalieren nicht. Sie sind noch nicht einmal kämpfende Revolutionäre. Denn auch Randale und Revolutionen sind ein äußerer Weg. Und äußere Wege sind manipulierbar und deshalb werden sie ständig manipuliert.
Dein innerer Weg kann nicht manipuliert werden. Er ist unabhängig von Ideen und Gedanken. Nicht nur von deinen Ideen und Gedanken, sondern von den Ideen und Gedanken aller.
Solange Herrschaft anwesend ist, bist du nicht Herr im eigenen Haus. Und wenn du nicht Herr im eigenen Haus bist, brauchst du Herrschaft. Die Fremdherrschaft von außen existiert in dir, nicht bei den anderen.
Echte Spiritualität löst den Glauben an Herrschaft und damit die Notwendigkeit von Herrschaft auf.
In meinem nächsten Online-Retreat am 6. November ab 19 Uhr steigen wir tiefer in das Thema ein, als den meisten lieb ist …
