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    26.8.2026AQ 3197
    »Mit Fühlen hat sich das Denken erledigt.«
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    Das heutige Zitat werden viele programmiert falsch verstehen. Sie nehmen es entweder romantisiert oder im Widerstand wahr. Beides verunmöglicht es ihnen, das Zitat so wahrzunehmen, wie es gemeint ist. Und wie es gemeint ist, kannst du erst dann wirklich wahrnehmen, wenn du es wirklich tust und fühlst. Wenn du es im Körper fühlst, musst du nicht mehr denken. Und wenn du durch Fühlen nicht mehr denken musst, wirst du nicht dumm, sondern intelligent.

    Fühlen gibt dir einen Vorsprung beim Denken. Was du vorher durch Denken herausfinden musstest, wird dir durch Fühlen im Bruchteil einer Sekunde klar. Wenn du vorher versucht hast, es durch Denken herauszufinden, konntest du dir trotzdem nie sicher sein, da Gedanken immer neue Zweifel verursachen. Jeder Gedanke verursacht mindestens einen neuen. Beim Gefühl ist das vollkommen anders. Ein Gefühl hinterlässt keinen Zweifel. Das machen nur Gedanken.

    Ein Gefühl ist immer eindeutig und klar. Wenn es nicht eindeutig und klar ist, ist dir ein Gedanke dazwischen gekommen. Oder ein Gedanke hat versucht, den neutralen Raum zu besetzen. Denn auch das ist möglich. Es ist möglich, dass kein Gefühl da ist oder dass das Gefühl neutral ist. Dann kommen sofort zweifelnde Gedanken, die dieses neutrale Gefühl in die eine oder andere Richtung manipulieren wollen.

    Wenn du fühlst, ersparst du dir unzählige Gedanken. Um das Fühlen zu beherrschen, musst du es aber üben. Und genau dafür fehlt den meisten Menschen die Geduld. Sie sind also ungeduldig mit sich selbst, ihren Gedanken und ihren Gefühlen. Sie wollen ihre Ziele möglichst schnell erreichen und dadurch erreichen sie sie nie. Sie erreichen es nicht, weil der Verstand das Potenzial für diesen Moment unterschätzt und das Potenzial für die nahe Zukunft überschätzt.

    Er versteht nicht, dass alles in diesem Moment geschieht und nichts in der Zukunft. Und er kommt nicht damit klar, dass seine Ungeduld in diesem Moment keine Hilfe für die Zukunft ist. Er ist im ungeduldigen Machermodus und lässt genau dadurch keine Veränderung zu. Denn jede substanzielle Veränderung würde bedeuten, dass er seine Rolle verliert. Im Bereich der Gefühle hat er nichts mehr zu sagen. Deshalb boykottiert er dich, sobald du in diesen Bereich gehst. Er boykottiert auch jeden, der dich darauf hinweist.

    Die einzige Möglichkeit, ihm nicht zum Opfer zu fallen, ist ein spiritueller Lehrer, dem du vertraust. Wenn du diesen spirituellen Lehrer gefunden hast, solltest du ihn zu deinem eigenen Vorteil nicht mehr loslassen.