Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    6.8.2026AQ 3177
    »Deine Spiritualität sollte man nicht am Namasté-Schriftzug auf deinem Shirt erkennen müssen.«
    0:000:00

    Deine Spiritualität sollte man noch nicht einmal an deinem Verhalten erkennen. Wenn man deine Spiritualität nicht unabhängig von allem anderen fühlt, kannst du sie in der Pfeife rauchen. Sobald du deine Spiritualität demonstrieren musst, ganz egal, auf welche Art und Weise, hat sie überhaupt keinen Wert. Und zwar alleine schon deshalb, weil du der Anerkennung deiner Spiritualität hinterherrennst.

    Wenn du andere mit deiner Kleidung oder deinem Verhalten darauf hinweisen willst, wie spirituell du bist, bist du auf dem Holzweg. Spirituell bist du nicht, um ein guter Mensch zu sein. Spirituell bist du nur für dich. Wenn andere das fühlen, ist das vollkommen in Ordnung. Und wenn sie es nicht fühlen, ist es auch in Ordnung. Spirituell zu erscheinen ist der letzte Trick des Verstandes. Es ist die letzte Falle vor deinem Erwachen.

    Die Idee, es könne in der Spiritualität darum gehen, wie dich die anderen sehen, sorgt für all den zu beobachtenden Schwachsinn. Die Menschen kleiden sich auf eine bestimmte Art und Weise, sie sprechen auf eine bestimmte Art und Weise und sie gestikulieren sogar auf eine bestimmte Art und Weise. Sie glauben entweder, das würde dazu führen, dass sie spiritueller sind, oder dass man erkennt, wie spirituell sie sind. Tatsächlich führt das nur zu Stereotypen und Kollektivismus.

    Du kannst Spiritualität nicht daran ablesen, wie weit deine Hosen sind. So ausgedrückt klingt es banal. Doch genau das passiert. Menschen halten sich mit Äußerlichkeiten auf. Dadurch sorgen sie für ein homogenes Erscheinungsbild, das überhaupt nicht notwendig ist. Du solltest überhaupt nicht danach streben, dass man deine Spiritualität erkennt. Es ist wirklich nicht wichtig. Alle anderen dürfen über dich urteilen, wie sie wollen. Sie dürfen über dich denken, was sie wollen. Du musst dich ihnen weder in äußeren noch in inneren Dingen anpassen.

    Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum ich wenig vom Austausch in spirituellen Gruppen halte. Es geht in der Spiritualität einfach nicht um die anderen. Sie müssen dir nichts beweisen und du musst ihnen nichts beweisen. Spiritualität ist ein innerer und kein öffentlicher Prozess. Sie zu einem öffentlichen Prozess machen zu wollen, zeugt davon, dass es nicht um Spiritualität geht.

    Namasté
    spirituell erscheinen