Deshalb werden die Fehlinformationen an den Anfang der Informationsketten gesetzt. So setzen sie sich am leichtesten fort. Dann muss auch hinterher gar nichts mehr manipuliert werden. Denn selbst die sogenannten Gegner des Systems sorgen dann für die Verbreitung der Propaganda, während sie denken, dagegen zu kämpfen.
Ich erkläre dir das heute an einem ganz einfachen Beispiel. Mein Beispiel ist rein hypothetisch, weil es nicht darum geht, ob es wahr oder falsch ist, sondern wie es funktioniert. Stell dir einfach einmal vor, es könnte sein, dass es keine Atombomben gibt. Beachte dabei bitte, dass es nicht darum geht, ob es die Auswirkungen der angeblich abgeworfenen Atombomben gibt oder nicht. Die Auswirkungen sind eindeutig dokumentiert und es gibt Zeitzeugen, die davon berichten können. Genau deshalb ist dieses Thema so spannend.
Lass also einfach einmal die Möglichkeit zu, dass es sein könnte, dass es keine Atombomben gibt. Die meisten steigen an dieser Stelle aus und wollen gar nicht mehr weitermachen. Das ist für sie schon Blasphemie. Lass die Möglichkeit trotzdem einmal zu. In dir, nicht außerhalb von dir. Denn nur darum geht es. Was würde das in dir verändern? Diese Frage kannst du natürlich nur dann ehrlich beantworten, wenn du diese Möglichkeit auch wirklich zulassen kannst. Wenn du sie nicht zulassen kannst, dann antwortet dein Verstand jetzt mit irgendeinem Geschwafel.
Wenn du sie zulassen kannst, dann passieren mindestens zwei Dinge. Erstens, falls du aufgrund des angeblich drohenden Erstschlags mit einer Atombombe der USA gegen den Iran bisher Angst hattest, dann fällt diese Angst in diesem Moment komplett von dir ab. Zweitens, du beginnst lauthals zu lachen. Nicht weil Krieg lustig ist, sondern weil dir die Absurdität der Situation klar wird. Da wird der gesamten Welt Angst gemacht vor einer Atombombe, die es gar nicht gibt. Dadurch erkennst du auch, dass es alles ein Theater ist. Und zwar selbst dann, wenn es etwas anderes gibt, das eine ähnliche Zerstörungskraft wie eine Atombombe hat.
Es stellt sich nämlich die ganz einfache Frage: Wenn es etwas mit einer ähnlichen Zerstörungskraft wie einer Atombombe gibt, warum muss man dann lügen? Und die Antwort ist für mich verhältnismäßig einfach. Atome sind geheimnisvoll, sagenumwoben und irgendwie immer noch nicht wirklich zu greifen. Vielleicht deshalb, weil es auch sie nicht wirklich gibt. Und die Gefahr wurde nicht nur mit Atombombe, sondern mit Atomstrahlung beziehungsweise Atomkraft verbunden. Und immer dann, wenn man Worte mit Angst verbindet, sprich wenn man es schafft, dass dich Worte triggern, dann geht es nie um die Angst, sondern immer um Kontrolle. Und zwar nicht nur um deine Kontrolle, sondern vor allem auch um die Kontrolle dessen, wovor du Angst hast.
Wusstest du übrigens, dass es in Japan ein Gesetz gibt oder gab, das es den Japanern unter Androhung von Haftstrafe verboten hat, über die Atombombenabwürfe zu sprechen? Wir hätten alle unvoreingenommen mit unseren Großeltern sprechen sollen, statt aus Angst vor dem Gesetz voreingenommen zu sein. Und das nicht deshalb, weil unsere Großeltern die absolut hundertprozentig richtige Version der Geschichte erzählen, sondern deshalb, weil ihre Version jetzt fehlt.