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    23.9.2025AQ 2860
    »Welchen Preis zahlst du für Geld?«
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    Ich wette mit dir, dass dir diese Frage noch niemand gestellt hat. Und auch du selbst hast dir diese Frage nicht gestellt. Dabei ist es eine der wichtigsten Fragen, die du dir stellen kannst: "Welchen Preis zahle ich für Geld?" Oder auch: "Welchen Preis bin ich bereit, für Geld zu zahlen?" Das sind beides Fragen, die wir bisher vollkommen ignoriert haben. Wir haben so getan, als wären diese Fragen unanständig und als dürften wir sie uns überhaupt nicht stellen.

    Würden wir sie uns stellen und würden wir sie vorbehaltlos, ehrlich und authentisch beantworten, käme es sehr wahrscheinlich zu einer Diskrepanz. Einer Diskrepanz zwischen unserem aktuellen Istzustand und dem Preis, den wir bereit sind, dafür zu zahlen. Sehr wahrscheinlich zahlen wir momentan mehr, als wir bereit sind zu zahlen. Und das liegt nur daran, dass wir uns diese Frage nie gestellt haben. Nur deshalb haben wir sie auch nie beantwortet und nur deshalb kommt sie uns komisch vor.

    In der Antwort auf diese Frage liegt übrigens auch der Schlüssel zu deiner Berufung. Wenn der Preis, den du für Geld zahlst, gegen null geht oder sich nahe bei null bewegt, hast du deine Berufung gefunden. Falls du dich jetzt fragst, wie das sein kann, dass man den Preis, den man für Geld zahlt, mit null beschreibt, während man doch immer etwas investieren muss, dann gibt es eine sehr einfache Antwort: Der Preis, den du für Geld zahlst, ist niemals rational, sondern immer emotional. Du kannst all deine Zeit und dein gesamtes Vermögen investieren und trotzdem sagen: "Der Preis, den ich für Geld zahle, geht gegen null."

    Und das kannst du sagen, wenn es sich für dich genau so anfühlt. Die Zeit, die du investierst, um Geld zu bekommen, kann viel kürzer sein und es kann sich für dich trotzdem als "zu viel" anfühlen. Es hat nichts mit der Dauer zu tun und es hat noch nicht einmal etwas mit Stress zu tun. Es hat damit zu tun, ob es sich für dich so anfühlt, als würde es sich lohnen. Und damit ist eben keine rationale Rechnung in deinem Kopf gemeint nach dem Motto: "Ich habe drei Stunden gearbeitet und 200 Euro dafür bekommen. Das hat sich gelohnt." Es muss sich sogar ohne Bezahlung bereits gelohnt haben. Dann geht der Preis, den du für Geld zahlst, gegen null.

    Solange es sich ohne die Bezahlung von Geld noch nicht gelohnt hat, ist der Preis, den du für Geld zahlst, immer zu hoch. Geld muss immer eine Begleiterscheinung sein. Solange du ausschließlich für Geld tätig bist, zahlst du für Geld einen sehr hohen Preis.

    Schau dir also alle deine Kosten für Geld ganz genau an: Wenn sie gefühlt zu hoch sind, lohnt es sich, etwas zu verändern.

    Geld
    Preis
    Berufung