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    30.6.2025AQ 2775
    »Das nächste Ding wird nicht größer als das letzte Ding.«
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    »Das nächste Ding wird nicht größer als das letzte Ding.«

    Das letzte Ding war auch nicht größer als die Dinger davor. Es ist dir nur nie aufgefallen. Jetzt fällt es dir auf. Und weil es dir auffällt, hat die Angst eine Chance. Als es dir nicht aufgefallen ist, konntest du keine Angst haben. Die Abwesenheit von Angst bedeutet nicht, dass es ungefährlich ist. Die Abwesenheit von Angst bedeutet, dass du nicht mitbekommst, was gefährlich ist.

    Das nächste Ding ist auch nur wieder eine Massenpsychose. Da werden Argumente also wieder einmal nicht funktionieren. Worauf du aber achten kannst, ist, dass du selbst nicht in die Psychose hineinfällst. Zum Beispiel indem du versuchst, mit psychotischen Menschen zu argumentieren. Nichts bringt dich mehr in Gefahr als das. Außerdem bist du dann als jemand, der eine Psychose nicht erkennt, Teil der Psychose.

    Psychotischer als das, was wir in den letzten Jahren erlebt haben, gibt es auf beiden Seiten nicht. Es können lediglich die Auswirkungen intensiviert sein. Und niemand hat in dieser Zeit bemerkt, dass diese Psychose nicht neu ist. Psychotisch bedeutet einfach nur, dass du die Realität nicht wahrnimmst. Und das ist der Zustand der gesamten Menschheit. Wir nehmen die Realität nicht wahr, weil wir in unserer Programmierung leben und unsere Körperempfindungen verdrängen.

    Wenn dir das nicht auffällt, wirst du immer wieder in einer Psychose landen. Wahrscheinlich bist du immer noch mittendrin. Das ist wie gesagt nicht schlimm. Das ist auch keine medizinische Diagnose. Das ist der Zustand der Menschheit. Um diesen Zustand zu verlassen, musst du etwas anders machen. Du musst mitten in der Psychose anhalten und sie auf dich wirken lassen, ohne darüber nachzudenken.

    Diese Welt, die sogenannte Realität, ist eine psychologische Operation. Nichts, was dir erzählt wird, ist die Wahrheit. Es ist ein unwahres Ding nach dem anderen. Damit wird auf der Klaviatur deiner Psyche gespielt. Und das funktioniert nur, weil du deine Körperempfindungen nicht wahrnehmen willst. Deshalb ist der Ausweg aus der Psychose immer die Wahrnehmung der Körperempfindungen. Ganz egal, was du machst, ganz egal, was der andere macht, ganz egal, was du fühlst und ganz egal, was der andere fühlt: Du wendest dich deiner Körperempfindung zu. Das bringt dich aus der Psychose heraus. Es gibt keinen anderen Weg. Jeder Gedanke stört diesen Weg, jede Diskussion sowieso. Jedes Ding wird größtmöglich inszeniert und das geht nur auf der Basis unserer Psychose.

    Wenn es uns auffällt, ist das der Beginn des Endes unserer Psychose. Dann sind die Dinger nicht mehr groß und nicht mehr klein. Sie sind, wie sie sind und du bist kein Teil davon. Denn du lebst in der Realität und nicht in der Inszenierung.