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    8.2.2025AQ 2633
    »Jede Bewegung, die glaubt, für sich kämpfen zu müssen, hat dadurch nichts Gutes für sich erreicht.«
    0:008:37
    Jede Bewegung, die glaubt, für sich kämpfen zu müssen, hat dadurch nichts Gutes für sich erreicht. Bevor ich etwas zum heutigen Zitat sage, habe ich eine Ergänzung zum Aufwachquickie 2628. Ich habe in der Audio erwähnt, dass ich gerade ein Experiment mache und Werbung schalte für ein Zitat, das da vorlag. Und zwar das Zitat Aufwachquickie 2620: "Wenn die Künstliche Intelligenz intelligent wäre, würde sie gegen diejenigen vorgehen, die sie erschaffen haben." Lustigerweise habe ich gar kein Experiment gemacht. Ich habe zwar tatsächlich Werbeanzeigen auf Facebook laufen, die meine Zitate bewerben, aber dieses Zitat wurde gar nicht beworben. Es ist viral gegangen. Es gibt 2620 Zitate bis dahin. Ausgerechnet das Zitat über Künstliche Intelligenz geht viral. Irgendwie bezeichnend, wofür sich die Menschen interessieren und auch, wofür sie sich nicht interessieren. Daran können wir sehen, wie sehr die Narrative gesteuert werden. Als Autor habe ich auf Social Media gar keine Chance. Ich entscheide nicht, welche Zitate, welche Texte von mir verbreitet werden. Das kann ich nur entscheiden, wenn ich zusätzlich Geld für Werbung in die Hand nehme. Die meisten Menschen nehmen dieses Geld nur dann in die Hand, wenn sie ihre Produkte bewerben. Ich versuche es mal anders, um herauszufinden, ob sich Qualität und Tiefe irgendwann doch herumsprechen. Und jetzt zum heutigen Zitat. Wenn Menschen, die sich einer Bewegung anschließen, der Meinung sind, sie müssten für diese Bewegung kämpfen, können sie dadurch nichts Gutes erreichen. Und zwar unabhängig davon, wie gut es gemeint ist und wie erfolgreich sie mit ihrem Kampf sind. Denn es ist immer noch ein Kampf. Aus einem Kampf kann nichts Gutes entstehen. Denn egal, mit welchen Mitteln er vorangetrieben wird, im Hintergrund wirkt immer der Druck, die Anspannung und der Stress, wegen dem man glaubt, kämpfen zu müssen. Das ist die größte existierende Hypnose. Du musst nicht für dich kämpfen. Du musst in der Lage sein, dich abzuwenden. Die Idee, kämpfen zu müssen, ist immer damit verbunden, anderen deine Meinung aufzwingen zu wollen. Und das ist hanebüchener Blödsinn. Niemand muss so leben wie du. Du musst so leben, wie du willst. Und zu denken, dass das nicht möglich ist wegen den anderen, ist Hypnose. Und diese Hypnose endet im Wahnsinn und in vollkommener Stagnation. Denn wenn du wegen den anderen nicht das machen kannst, was du willst, dann musst du ja erst alle anderen überzeugen, dass sie das wollen müssen, was du willst. Und dann bist du dein ganzes Leben lang damit beschäftigt, die anderen von dir und deiner Meinung zu überzeugen. Das ist die größte Zeit und Ressourcenverschwendung, die es gibt. Außerdem liegt dann dein gesamter Fokus nicht bei dir, sondern immer nur bei den anderen. Dann schaust du die ganze Zeit: "Was machen sie falsch? Womit verhindern sie meinen Erfolg?" Niemand verhindert deinen Erfolg — außer dir selbst. Du verhinderst deinen Erfolg, indem du andere dabei beobachtest, wie sie deinen Erfolg verhindern. Und keine Sorge! Ich bin schuldig im Sinne der Anklage. Ich habe mich selbst mein halbes Leben lang damit beschäftigt, wie andere meinen Erfolg verhindern. Denn so habe ich mich tatsächlich gefühlt. Ich dachte, mein Leben sei abhängig von den anderen. Ich war überzeugt davon, dass wir nur die richtigen Politiker und die richtigen Gesetze brauchen und alles wird gut. Was ich tatsächlich wollte, war ein einfaches und bequemes Leben. Das wurde mir nicht geschenkt. Und ich hätte es gerne als Geschenk von meinem Umfeld oder von den Politikern gehabt. Am liebsten so etwas wie das bedingungslose Grundeinkommen und ich kann machen, was ich will. Das Ausmaß meiner Hypnose war mir damals nicht klar, denn der Kern ist nicht, ob ich etwas geschenkt bekomme oder nicht. Der Kern ist: Wenn mir jemand genügend geschenkt hätte, dann wäre ich diesen Weg nicht gegangen. Und dieser Weg ist wertvoller als jedes Geschenk dieser Welt. Ich verstehe, falls das jetzt für dich zu romantisch klingt nach dem Motto "Hinterher hat man immer leicht reden." Aber es gibt gar kein Hinterher bei mir. Es gibt nur ein Mittendrin und ich möchte dieses Mittendrin gegen nichts tauschen. Ich strebe kein Ziel an, an dem ich angekommen sein kann. Denn das gibt es nicht. Das ist eine Illusion unseres programmierten Geistes. Das ist die Karotte vor deiner Nase, damit du strebst und nie das Gefühl hast, angekommen zu sein. So bleibt dein Leben ein konstanter Kampf, genau wie es dir beigebracht wurde und genau wie alle anderen es dir vormachen. Dadurch erreichst du auch nichts Gutes für dich. Gut und hilfreich ist es immer, dich von deiner Programmierung zu verabschieden und von denen abzuwenden, die das nicht akzeptieren können. Das sind die Menschen, die mit dir darüber diskutieren und streiten wollen, ob dein Weg der richtige ist. Sie sind ein Opfer ihrer programmierten Meinung und wollen ihren goldenen Käfig niemals verlassen. Der beste Weg für dich als Individuum ist immer, jeder Bewegung den Rücken zu kehren. Du bist nicht politisch. Dein Ego ist es. Du brauchst keine Bewegung. Dein Ego will sie. Du musst nicht kämpfen. Du kannst einfach deinen Weg gehen.