Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    20.12.2024AQ 2583
    »Wir schätzen den Moment erst, wenn er zur Erinnerung geworden ist.«
    0:006:21
    Wir schätzen den Moment erst, wenn er zur Erinnerung geworden ist. Entgegen all unserer Beteuerung leben wir nicht im Moment. Du kannst das ganz einfach überprüfen. Wenn du Nostalgie liebst und vergangenen Momenten nachhängst oder wenn du sogar vergangenen Ereignissen nachtrauerst, dann lebst du nicht im Moment. Aber auch wenn du dich an schlechte vergangene Momente erinnerst und dir selbst sagst: "So etwas möchte ich nie wieder erleben!", lebst du nicht im Moment. Jeder gute Spiri kennt dieses 'im Hier und Jetzt'. Dadurch wird es überhöht und zu etwas Besonderem gemacht. Und für die meisten Menschen erscheint es unerreichbar. Es ist aber gar nichts Besonderes. Du denkst einfach nicht an die Vergangenheit und du lässt dich auch von Gedanken an die Zukunft nicht beeindrucken. Und falls du nostalgisch wirst und an Vergangenes denkst, dann fühlst du entweder die Freude oder den Schmerz. So kommst du in den Moment zurück. Dieser Moment ist nicht das, wozu er gemacht wird. Er wird dir als etwas unfassbar Besonderes verkauft. Tatsächlich ist er das Normalste, das es gibt. Du denkst einfach nicht an die Vergangenheit und du denkst nicht an die Zukunft. Du warst sowieso noch nie irgendwo anders als in diesem Moment. Und du wirst nie irgendwo anders sein. Du hast dich lediglich in diesem Moment mit Gedanken an einen anderen Moment abgelenkt. Wenn diese Gedanken wegfallen, lebst du automatisch im Hier und Jetzt. Bei manchen fallen diese Gedanken von ganz alleine ohne ihr eigenes Zutun weg. Die meisten Menschen aber müssen es üben, ihre Gedanken zu ignorieren. Die Fähigkeit, Gedanken ignorieren zu können, entsteht aus der Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit zu steuern. Die größte Kraft, die dich davon abhält, deine Aufmerksamkeit zu steuern, ist Angst. Angst vor allem Möglichen und vor allem Unmöglichen. Berechtigte Angst genauso wie unberechtigte Angst. Und ganz egal, ob die Angst berechtigt oder unberechtigt ist, sie steuert deine Aufmerksamkeit. Du kannst nicht anders, als den Gedanken zu folgen, die sie auslöst. Wenn du Angst hast und deine Gefühle nicht fühlen kannst, dann bist du der Angst hilflos ausgeliefert. Du hast nicht den Hauch einer Chance. Denn du hältst die Angst für real. Sie ist aber nicht real. Sie ist nur in deinem Körper und in deinen Gedanken. Ohne dich keine Angst! Dazu musst du aber nicht als Ganzes wegfallen. Es genügt, wenn dein Schmerzkörper wegfällt. Ohne Ego keine Angst. Das bedeutet aber nicht, dass du dich verurteilen solltest, falls du Angst hast. Ein Ego kann in der Spiritualität niemals als Vorwurf verwendet werden. Es ist nur ein Hilfsmittel zur Selbsterkenntnis. Und es muss auch nicht komplett wegfallen. Es zu erkennen, ist bereits ein größerer Schritt, als die meisten Menschen in diesem Leben machen werden. Es geht auch nicht darum, dass alle Gedanken jetzt sofort wegfallen. Und du kannst sogar im Moment leben und trotzdem an die Vergangenheit und an die Zukunft denken. Denn es hängt davon ab, wie du an die Vergangenheit und die Zukunft denkst. Und dieses Wie verändert sich. Alleine diese Veränderung ist mehr, als ich mir jemals erhofft habe. Gleichzeitig ist es aber auch viel unspektakulärer, als dir alle weismachen wollen. Erlebe diesen Moment mit all seinen Gefühlen und Gedanken so bewusst wie möglich. Und du bist näher beim Leben im Hier und Jetzt als mit jedem Erleuchtungswunsch.