Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    16.11.2024AQ 2549
    »Wie du auf andere wirken willst, ist Marketing.«
    0:006:47
    Wie du auf andere wirken willst, ist Marketing. Wie du wirklich bist, ist Spiritualität. Spiritualität ist nur deshalb für die meisten Menschen schwierig und auch schwierig zu verstehen, weil sie die ganze Zeit nach außen orientiert sind. Sie wollen anderen gefallen, bevor sie untersucht haben, wie sie sind und vor allem, warum sie so sind. Uns ist unser Ziel nicht mehr bewusst. Wir handeln aber ständig, als ob wir eines hätten. Wir haben auch eins. Und zwar ein programmiertes Ziel. Unser programmiertes Ziel ist: unter allen Umständen überleben. Dafür tun wir alles. Selbst dann, wenn die tatsächliche Todesgefahr vorbei ist. In unseren ersten Jahren war es notwendig, den anderen zu gefallen, denn die anderen waren unser engstes Umfeld, in der Regel unsere Mutter und unser Vater. Wir haben vollkommen unbewusst mitbekommen, was bei ihnen gut ankommt. Und den Versuch, gut anzukommen, führen wir auch als Erwachsene fort. Wir versuchen uns zu verkaufen. Wenn wir uns verkaufen, geht es dabei nicht um Geld. Es geht darum, gut anzukommen, akzeptiert zu sein oder sogar in der Hierarchie aufzusteigen, als etwas Besonderes zu gelten, Einfluss und Macht zu bekommen. Das gesamte Marketing ist darauf ausgerichtet. Wären wir so akzeptiert, wie wir sind, gäbe es überhaupt keinen Grund, uns zu verkaufen. Und obwohl jeder Spirituelle weiß, dass man sich selbst so akzeptieren muss, wie man ist, sind die Protagonisten der Mainstreamspiritualität im Marketingbereich äußerst aktiv. Sie arbeiten alle mit psychologischen Methoden, die man der schwarzen Pädagogik zuschreiben könnte. Es basiert alles auf Bestrafung und Belohnung. Und es funktioniert. Es funktioniert nicht deshalb, weil die spirituellen Lehrer wollen, dass es funktioniert. Es funktioniert, weil wir so sind. Es funktioniert, weil es bei uns funktioniert. Und diejenigen, die es nicht tun, bleiben weitgehend unbeachtet. Mein eigenes Verhältnis zum Marketing war immer schon ambivalent. Einerseits hat es mich gereizt, weil es ein Versprechen beinhaltet. Das Versprechen, angenommen zu werden, anerkannt zu sein und mein Leben damit finanzieren zu können, was ich gerne mache. Gleichzeitig hat mich die Art und Weise der meisten Marketingmethoden stark abgeschreckt. Sie haben mich so stark abgeschreckt, dass ich sie entweder gar nicht ausprobieren konnte oder falls ich sie ausprobiert habe, hat es nicht funktioniert. Ich wurde also immer wieder auf mich selbst zurückgeworfen. Und das ist Spiritualität. Wenn Marketing nicht funktioniert, wirst du automatisch spirituell. Du wirst so lange auf deine Ohnmacht zurückgeworfen, bis du verstehst, dass es umgekehrt funktioniert. Du kannst nichts vermarkten, was nicht hier ist. Erst gehst du nach innen. Das ist Spiritualität. Dann kannst du nach außen gehen und dich zeigen. Das wird aber nie das gleiche Marketing sein wie vorher. Du wirst dich nicht mehr anbiedern. Die Notwendigkeit dafür wird automatisch wegfallen. Du hast so viel Erfahrung gesammelt im Bereich, wie du wirklich bist, dass du dich fürs Marketing nicht mehr verstellen kannst. Und all das, worüber ich gerade gesprochen habe, gilt selbstverständlich nicht nur für den beruflichen Bereich, sondern vor allem für den privaten. Und es gilt auch für Angestellte. Denn auch als Angestellter versuchst du, dich gut zu verkaufen. Besser wäre, wenn das gar nicht notwendig ist, weil du auf deinem Weg nach innen das gefunden hast, was du gerne tust. Dadurch wirst du so gut in dem, was du tust, dass Marketing überflüssig wird. Und auch das kannst du eins zu eins auf deinen privaten Bereich übertragen. Wenn du nach innen gehst, fallen die Schleier. Und wenn die Schleier gefallen sind, ist es unnötig und überflüssig zu versuchen, das, was zum Vorschein kommt, anders darzustellen, als es ist.