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    3.11.2024AQ 2536
    »Das Aufdecken der Täuschung wird als Negativität fehlinterpretiert.«
    0:006:21
    Das Aufdecken der Täuschung wird als Negativität fehlinterpretiert. Wenn jemand eine Täuschung aufdeckt, dann fühlt sich das nicht gut an und weil wir dabei keine schönen Gefühle haben, versuchen wir es zu verdrängen. Deshalb suchen wir nach Argumenten, warum das nicht stimmen kann. Wir wissen gar nicht, ob es stimmt, dass die Täuschung aufgedeckt wurde oder ob es gar keine Täuschung war. Wir wissen nur unbewusst, dass wir den Schmerz nicht fühlen wollen, falls eine Täuschung aufgedeckt wird. Wir wollen nicht getäuscht werden und falls wir getäuscht wurden, wollen wir es nicht wahrhaben. Es ist extrem schmerzhaft zu realisieren, dass du getäuscht wurdest. Du kannst also nur herausfinden, dass du getäuscht wurdest, wenn du offen für Schmerz bist. Mir wird ja manchmal vorgeworfen, dass meine Aussagen zu pauschal seien. Selbstverständlich kann ich nicht jede Eventualität in ein oder zwei Sätzen ausdrücken. Und jetzt kommt eine Differenzierung, bei der du nachvollziehen kannst, wie schwierig es ist. Denn ich habe jetzt alle Zeit der Welt, weiß aber nicht, ob ich es dir vermitteln kann. Es gibt natürlich Menschen, die Täuschungen aufdecken und die negativ sind. Die Spiris sagen dann: "Das kann ich gut bei dir lassen." Und lassen dann alles bei dem anderen. Du könntest nur die Negativität beim anderen lassen und das Aufdecken der Täuschung könntest du realisieren. Du fühlst dann trotzdem Schmerz. Der kommt aber nicht vom anderen. Du könntest sogar sagen, du fühlst Negativität. Und das Problem dabei ist: Wie willst du die eine Negativität von der anderen unterscheiden? Kannst du das? Dann bist du extrem fortgeschritten. Du kannst das, was die meisten nur behaupten, tatsächlich unterscheiden. Was ist deins und was ist meins? Wenn der Überbringer einer Botschaft ein Arschloch ist, dann bedeutet es nicht, dass die Botschaft auch ein Arschloch ist. Ein spiritueller Verstand sagt an dieser Stelle übrigens pflichtbewusst: "Aber Stefan, es gibt doch gar keine Arschlöcher. Es sind doch alles Arschengel!" Ich hoffe, dass mir dazu noch ein Zitat einfällt. Denn in einem Teil der spirituellen Szene wird so lange Feenstaub geworfen, bis nicht einmal das Einhorn mehr zu erkennen ist. Du kannst dann gar nichts mehr sagen, denn das ist ja zu negativ. So funktioniert der Verstand. Er versteht den Kern nicht. Er kann Programme und Gefühle nicht differenziert betrachten. Er hat immer nur einen Abwehrmechanismus und bei einigen bedeutet das: Nie wieder irgendetwas Negatives sagen. Du bist aber nicht deine Worte. Und der spirituelle Verstand wird niemals herausfinden, ob der Botschafter jetzt gerade tatsächlich negativ ist oder ob er gerade nur die Botschaft negativ aufnimmt. Deshalb sind jetzt gerade alle bemüht, ihre Worte zu ändern. Kaum einer spricht mehr von Müssen, fast alle sprechen nur noch von Dürfen. Im Hintergrund sieht es allerdings ganz anders aus. Ich bekomme immer wieder tiefe Einblicke hinter die Kulissen und die sind meistens eine große Enttäuschung. Denn vor den Kulissen wird getäuscht, was das Zeug hält. Es wird versucht, künstlich positiv zu sein, während im Hintergrund die Energie von Habenwollen und sogar von Manipulation wirkt. Den meisten geht es nur um ihr eigenes Image. Es geht ihnen darum, wie sie in der Öffentlichkeit erscheinen und wahrgenommen werden. Dafür versuchen sie Worte zu nutzen. Und sie vergessen dabei, dass ihre Energie im Hintergrund durch die Worte hindurch wirkt. Sie können noch so liebevoll kommunizieren. Menschen, die bereit sind zu fühlen, werden sie immer enttarnen. Dadurch werden sie die Täuschung aufdecken und das wird ihnen als Negativität fehlinterpretiert.