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    15.10.2024AQ 2517
    »Die Seele ist nicht in den Körper gekommen, um die Welt zu retten oder um etwas zu verändern.«
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    »Die Seele ist nicht in den Körper gekommen, um die Welt zu retten oder um etwas zu verändern.« Soham Dieses Zitat muss der Verstand erst einmal verkraften. Und je nachdem, wie sehr er dich triggert, kannst du es anschließend verarbeiten oder nicht. Wir glauben immer, es sei unsere ursprüngliche Intention und unsere Menschlichkeit, dass wir die Welt verbessern wollen. Wir denken, wir wollen in unserem Leben und in dem Leben der anderen etwas besser machen, uns selbst und anderen helfen und insgesamt eine positive Veränderung bewirken. Uns ist dabei überhaupt nicht klar, wie viele Probleme das aufwirft. Wir gehen bei diesen Veränderungen nämlich immer von uns selbst aus. Dabei können wir gar nicht wissen, wie es für einen anderen ist und was sich ein anderer wünscht. Positive Veränderung muss also jeder für sich selbst bewirken, denn nur er selbst kann wissen, was er will. Der Verstand hat bei diesem Thema unendlich viele Möglichkeiten durchzudrehen und auszuflippen. Dabei versteht er diese einfachsten Zusammenhänge nicht und will auch deine bisher erlebte Realität nicht wahrhaben. Würde der Verstand nicht ständig quatschen, könntest du dich selbst beobachten und du würdest feststellen, dass du es schon oft gut gemeint hast, der andere aber gar nicht zufrieden war mit dem, was du an Verbesserungen in sein Leben gebracht hast. Oder du könntest feststellen, dass du geholfen hast, weil es sich jemand gewünscht hat und dann hat es ihm aber gar nicht geholfen. Es war eher ein temporäres Pflaster und hinterher war es wieder wie vorher. Und dann könntest du noch feststellen, wie sehr es dich stresst, die Welt retten zu müssen oder anderen Menschen zu helfen. Dann würdest du merken, dass du gar nicht entspannt bist bei dieser Vorstellung und auch nicht bei der anschließenden Handlung. Du könntest realisieren, dass du aus deinem eigenen Schmerz heraus hilfst. Hättest du den bereits überwunden, würdest du wissen, dass jeder nur seinen eigenen Schmerz heilen kann. Da sich die meisten Menschen aber überhaupt nicht mit ihrem eigenen Schmerz befassen, sondern sich immer mit dem Schmerz von anderen ablenken, kann ihnen das überhaupt nicht auffallen. Würde dir all das auffallen, was ich erwähnt habe, dann könntest du dich mit dem Endgegner beschäftigen. Und der Endgegner ist die Frage, warum dir so viel Leid präsentiert wird, während dir so wenig Freude gezeigt wird. Könnte es sein, dass jemand daran ein Interesse hat? Oder ist es so, dass sich im Kollektiv die individuelle Verwirrung zeigt? Beides hat das gleiche Ergebnis, nämlich deine Orientierung in äußeren Umständen. Deine Idee, die Welt retten zu wollen und etwas außerhalb von dir verändern zu müssen. Damit verbunden ist auch die Idee, dass jeder andere Weg schlecht oder böse ist. Denn diejenigen, die sich nur um sich kümmern, sind ja die Egoisten. Und wer will schon ein Egoist sein? Es geht aber nicht darum, dass du dich auf materieller Ebene um dich kümmerst, sondern auf seelischer Ebene. Welche Auswirkungen das hat, kannst du gar nicht wissen, denn das hast du noch nie versucht. Den Egoismus, den wir uns gegenseitig unterstellen, kennen wir nur dadurch, dass wir uns auf materieller Ebene um uns selbst gekümmert haben. Und das vergleichen wir dann mit der seelischen Ebene, als wäre es das Gleiche und als würde es zu den gleichen Ergebnissen führen. Das ist nicht der Fall, aber unser Verstand ist in diesem Bereich einfach verwirrt. Du bist hierher gekommen, um das zu entwirren. Oder wie es Soham beschreibt: "Um deine Seele zu befreien." Du bist hierher gekommen, um die Ablenkung von außen zu beenden. Soham beschreibt es in seinem Zitat so: "Nur um frei zu werden, ist die Seele in diesen Körper gekommen. Die Seele ist nicht in den Körper gekommen, um die Welt zu retten oder um etwas zu verändern. Nur aus diesem einen Grund: Um befreit zu werden. Dafür ist das Leben da!"