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    7.10.2024AQ 2509
    »Wenn Fortschritt inszeniert wird, wird Rückschritt verschleiert.«
    0:006:23
    Wenn Fortschritt inszeniert wird, wird Rückschritt verschleiert. Echter, tatsächlicher Fortschritt muss nicht inszeniert werden. Du musst auch nicht an ihn glauben. Du kannst ihn überprüfen. Echte Entwicklung kannst du nachvollziehen. Du kannst sie beobachten. Ein einfaches Beispiel ist das Telefon. Du kennst wahrscheinlich noch Telefone, auf denen eine Scheibe war, die man bewegen musste. Ich habe mit einem solchen Telefon in meiner Kindheit telefoniert. In meiner Jugend kamen dann Telefone mit Tasten. Die waren irgendwann sogar schnurlos. Dann kamen Handys und irgendwann Smartphones. Diese Entwicklung kannst du durchaus auch kritisch oder skeptisch sehen. Aber der technologische Fortschritt ist in bestimmten Bereichen durchaus sichtbar und für dich erlebbar. In anderen Bereichen kannst du Fortschritt gar nicht so leicht überprüfen. Oft wird über Fortschritt nur berichtet und du selbst kannst ihn gar nicht erleben. Im Bereich der Luftfahrt könntest du zum Beispiel die Entwicklung noch selbst nachvollziehen, wobei du in diesem Bereich sogar schon Rückschritt erleben konntest. Zum Beispiel als die Concorde eingestellt wurde. Ich weiß das nur aus Berichten. Du bist vielleicht schon einmal damit geflogen. Jetzt geht das nicht mehr. Im Bereich der Raumfahrt bist du komplett von Berichten und Hörensagen abhängig. Denn du kannst keinen Weltraumflug buchen. Und diejenigen, die Astronauten wurden, kamen enttäuscht zurück. Das kannst du in ihren Gesichtern sehen. Sie zeigen diese Gesichter in Pressekonferenzen. Der Unterschied zwischen vor und nach der Mission ist der Unterschied zwischen Euphorie und Depression. Das muss man sehen und fühlen können, damit man sich von den Bildern nicht blenden lässt. Wer darauf besteht, dass alle offiziellen Bilder real und wahr sind, fällt ganz leicht auf Inszenierungen herein. Wer sich nicht vorstellen kann, dass er von offizieller Seite belogen wurde, auch. Die Lügen und Inszenierungen müssen übrigens noch nicht einmal absichtlich sein. Die Protagonisten können sogar daran glauben oder von der Notwendigkeit einer Inszenierung überzeugt sein. Das gesamte wissenschaftliche Narrativ baut auf der Idee von Fortschritt auf. Fortschritt ist geradezu ein heiliger Gral. Er ist etwas, das wir nicht anzweifeln dürfen. Und immer dann, wenn du etwas nicht anzweifeln darfst, dann müsste es dir die Nackenhaare nach oben stellen. Dein Leben ist dazu da, um alles anzuzweifeln und alles selbst zu überprüfen. Jeder, der dir sagt, dass du es nicht anzweifeln und nicht überprüfen darfst, ist ein Feind des Lebens. Ich meine das nicht böse, sondern rein faktisch. Dein Leben ist dazu da, um etwas herauszufinden. Es ist dein eigener Forschungsbetrieb. Und Forschung, die auf Obrigkeitshörigkeit und blinden Gehorsam basiert, ist keine. Du bist Forscher, Abenteurer und Wissenschaftler und als solcher bringen dir Experimente in der Praxis immer mehr als Theorie. Eigene Erfahrung ist immer wichtiger als Hörensagen. Das, was du erfährst, ist unendlich wertvoll. Und wenn du schon erfahren hast, dass Fortschritt inszeniert wird, dann weißt du auch, dass dadurch Rückschritt oder zumindest Stillstand verschleiert wurde. Wenn du zum Beispiel als Ingenieur arbeitest, dann weißt du, dass du ab einem bestimmten Punkt nicht mehr weitermachen darfst. Aber auch wenn du im sozialen Bereich arbeitest, weißt du, dass bestimmte Methoden nicht anerkannt werden oder sogar verpönt sind, obwohl sie wirksam sind. Viele Menschen kennen es aus ihrem eigenen Beruf, dass Fortschritt nicht zugelassen und stattdessen inszeniert wird. Du musst nur bereit sein, genau hinzuschauen und es nicht als Ausnahme abtun. Es gibt überall Tabus, über die nicht gesprochen werden darf. Und es wird eine Menge Fortschritt inszeniert, damit der Rückschritt verschleiert wird.