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    28.9.2024AQ 2500
    »Was unserer Freiheit am meisten im Weg steht, ist die Idee, dass andere mit Freiheit nicht umgehen können, während wir selbst nicht mit Freiheit umgehen können.«
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    Was unserer Freiheit am meisten im Weg steht, ist die Idee, dass andere mit Freiheit nicht umgehen können, während wir selbst nicht mit Freiheit umgehen können. Freiheit ist in allererster Linie die Freiheit, alles zu denken. Und da hört es bei den meisten ganz schnell auf. Sie haben endlos viele Denkverbote in sich. Und weil sie sich nicht trauen, frei zu denken und weil sie ihr eigenes freies Denken verunsichert, trauen sie das auch anderen nicht zu. Sie wollen sich vor ihrer eigenen Verunsicherung schützen, indem sie das freie Denken auch für alle anderen verbieten. Die Idee von Verboten haben nur die größten aller Angsthasen. Sie gehen davon aus, dass jeder Gedanke automatisch eine Handlung nach sich zieht. Tatsächlich ziehen nicht Gedanken, sondern Gefühle Handlungen nach sich. Und die gefährlichsten Handlungen sind nicht die Handlungen durch Gedanken, sondern die programmierten Handlungen durch Gefühle. Ein souveräner Mensch muss aufgrund eines Gefühls nicht handeln. Doch genau das kann ein traumatisierter Mensch nicht verstehen. Deshalb dominieren in einer traumatisierten Gesellschaft diejenigen, die für Verbote sind. Damit sind sie automatisch gegen den freien Menschen. Traumatisierte Menschen interpretieren ihre eigenen Schwächen in andere Menschen, um diese einzuschränken. Sie kämpfen gegen ihr eigenes Trauma in anderen. Und so merken sie nicht einmal, dass sie dabei immer sich selbst einschränken. Denn auch sie sind einer dieser Menschen, von denen andere denken, sie könnten mit Freiheit nicht umgehen. Fatalerweise haben dadurch alle Recht. Ein Mensch, der andere Menschen aufgrund seiner eigenen Angst vor anderen Menschen einschränken will, kann mit Freiheit tatsächlich nicht umgehen. In Freiheit ist es dein gutes Recht, mit Freiheit nicht umgehen zu können. Du musst nur erkennen, dass es dein Problem ist, damit du es nicht auf andere projizierst. Und nur weil der Verstand beim Thema Freiheit besonders kreativ wird und dir ein Horrorszenario nach dem anderen an die Wand malt, kann ich alle Ja-abers sofort entkräften. Freiheit ist extrem einfach. Es gibt nur eine Regel. Sie besteht aus zwei Worten. Und sie heißt: "Schade niemandem." Und genau in dieser Regel liegt der Hund begraben. Denn die meisten können sich gar nicht vorstellen, wie sie überleben können, ohne diese Regel zu verletzen. Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Vorteil immer der Schaden eines anderen ist. So wurde es uns beigebracht. Nur deshalb sind wir gierig und geizig. Deshalb denken wir auch: "Wenn ich reich bin, dann werde ich großzügig." Jede Freiheit, die wir in die Zukunft projizieren, können wir jetzt schon leben. Vielleicht nicht in dem Ausmaß, in dem wir es uns in der Zukunft vorstellen. Aber das Prinzip von Freiheit ist immer verfügbar. Wir müssten es nur tun und dabei würden wir herausfinden, wie stark unser Ego tatsächlich ist. Und nur weil das sehr schnell offensichtlich wird, gehen wir so selten und so wenige Schritte Richtung Freiheit. Wir hätten lieber eine bequeme Freiheit und wir hätten gerne eine Freiheit, die uns sofort zugutekommt. Eine Freiheit, für die wir gar nichts opfern müssen. Noch nicht einmal unsere verrückten Gedanken. Doch genau das ist die ultimative Freiheit. Die Freiheit von Gedanken.