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    5.9.2024AQ 2476
    »Wir sind so sehr daran gewöhnt, über unsere eigenen Grenzen zu gehen, dass wir es problemlos auch bei anderen machen.«
    0:005:14
    Wir sind so sehr daran gewöhnt, über unsere eigenen Grenzen zu gehen, dass wir es problemlos auch bei anderen machen. Das heutige Zitat kannst du auch umkehren: "Wir sind so sehr daran gewöhnt, über die Grenzen anderer zu gehen, dass wir es problemlos auch bei uns selbst machen." Das schönste Beispiel für das heutige Zitat sind die Reaktionen darauf, dass dieses Zitat nicht sofort veröffentlicht wurde. Obwohl ich bei Zitaten, die nachgereicht werden, manchmal eine Anspielung auf die Situation drin habe, kommen dann trotzdem Nachfragen. Die häufigste Nachfrage auf "Die heutige Audio wird nachgereicht!" war: "Ich habe keinen Zugriff. Kommt die Audio noch?" "Ja, sie kommt noch. Ich habe es ja auch in der E-Mail geschrieben, dass sie nachgereicht wird." Die spannendste Antwort auf unsere Antwort, dass wir geschrieben haben, sie wird nachgereicht, war folgende: "Das ist ja wenigstens eine Erklärung. Dürfte nicht passieren." Und das beim heutigen Zitat? "Wir sind so sehr daran gewöhnt, über unsere eigenen Grenzen zu gehen, dass wir es problemlos auch bei anderen machen." Eigentlich könnte ich an dieser Stelle mit der Erklärung aufhören, oder? Oder ist es wirklich noch nicht offensichtlich genug? Es gibt über 2.000 andere Audios. Wir können mit der Fülle nicht umgehen. Wir sehen nur den Mangel. Wir sind auf das fokussiert, was es gerade nicht gibt und sehen nicht, was es stattdessen alles gibt. Es gab statt dieser Audio über 2.000 andere. Bist du dir sicher, dass du schon alle gehört hast? Wenn ja, warum bist du noch nicht entspannter mit solchen Situationen? Wenn nein, warum nutzt du diese Situation nicht, um dich aufgrund des Zitates in diese Situation hinein zu entspannen? Welcher Druck kommt da in dir auf? Nehmen wir an, jeden Monat fällt ein Zitat aus. Es gibt 30 statt 31 oder 29 statt 30 und ein Audioquickie fällt jeden Monat aus. Dann denkst du wirklich: "Aber ich hab doch dafür gezahlt! Das muss doch jetzt pünktlich online sein!" Da gibt es viel in dir zu erforschen und ich möchte dich ermutigen, genau das zu tun. Das kannst du auch dann erforschen, wenn du merkst, dass etwas momentan gerade nicht funktioniert. Wie ungeduldig wirst du da und warum? Und was hast du dann davon, wenn es wieder funktioniert, wenn jedes Mal wieder der gleiche Druck aufkommt, falls irgendetwas nicht funktioniert? Spiritualität ist Praxis in Entspannung. Nicht Druck ablassen, meckern, sich beschweren und sich auf den Mangel konzentrieren. Natürlich geht das nicht künstlich. Das heißt, wenn du keine Fülle fühlen kannst, brauchst du es dir auch nicht einreden. Aber du könntest mal schauen, ob es eine andere Sichtweise zu deiner aktuellen gibt. Und jetzt hör noch mal auf die zweite Variante des heutigen Zitats: "Wir sind so sehr daran gewöhnt, über die Grenzen anderer zu gehen, dass wir es problemlos auch bei uns selbst machen."