Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    27.8.2024AQ 2468
    »Wenn dir jemand sagt, dass du von einem Dämon besetzt bist, dann ist der größte Dämon der Teil in dir, der glaubt, dass er recht haben könnte.«
    0:008:05
    Wenn dir jemand sagt, dass du von einem Dämon besetzt bist, dann ist der größte Dämon der Teil in dir, der glaubt, dass er recht haben könnte. Der zweitgrößte Dämon steht gerade vor dir, weil er es dir ungefragt sagt, was er bei dir sieht. Das Gleiche gilt übrigens auch, wenn dir jemand sagt, dein Herz sei nicht geöffnet oder du könntest dein Herz nicht öffnen. Dann findet die größte und stärkste Verschließung deines Herzens in dem Moment statt, in dem du ihm glaubst. Das kannst du auch wahrnehmen. Denn das fühlst du im Körper. Du fühlst diese Aussage körperlich. Da die meisten aber körperlich nicht fühlen können und wollen, bekommen sie es nicht mit. Und der Verstand beginnt darüber nachzudenken, ob er recht hat. Was wäre, wenn er recht hat und was man dagegen machen kann? Der größte Dämon ist der programmierte Verstand, der dich nicht fühlen lässt. Würde er dich nicht abhalten vom Fühlen, würdest du sofort merken, wie sich das anfühlt, wenn jemand sagt, dass du von einem Dämon besetzt bist oder dein Herz nicht öffnen kannst. Du würdest wahrnehmen, dass es dir genau in diesem Moment nicht gut geht. Und du könntest realisieren, dass es dir vorher gut ging. Denn bevor du mit dieser Aussage konfrontiert wurdest, hast du nicht das gefühlt, was du gefühlt hast, als du es gehört hast. Wir bekommen diese Momente aber nicht mit. Und zwar seltsamer- und verrückterweise auch dann nicht, wenn wir sie mitbekommen. Wir bekommen sie nämlich nicht als Körperempfindung mit, in der wir verweilen können. Wir bekommen sie nur mit als Störung. Wir merken, dass uns jetzt gerade etwas nicht passt. Und das Beste, das wir hinbekommen, ist, uns darüber aufzuregen. Dabei realisieren wir nicht, dass auch das Verdrängung ist. Denn die Aufregung findet im Kopf statt. Es gibt also für die meisten Menschen leider nur zwei Möglichkeiten als Reaktion auf derartige Aussagen. Die eine ist, sie glauben es und fühlen sich deshalb schlecht und denken die ganze Zeit darüber nach. Und die andere ist, sie glauben es nicht, lehnen es ab und regen sich die ganze Zeit darüber auf, dass so etwas gesagt wurde. Bei beiden Varianten verpasst du das Wesentliche. Und das Wesentliche ist eine Körperempfindung, als es dir gesagt wurde. Die Körperempfindung ist subjektiv und Subjektivität wurde dir gewissermaßen aberzogen. Es wurde immer behauptet, das Wichtigste sei, dass du objektiv sein kannst. Wenn du zu dir zurückfinden willst, gibt es nur einen einzigen Weg. Und das ist deine Rückbesinnung auf deine subjektive Wahrnehmung. Deshalb kann das auch niemand von außen für dich machen. Das ist einzig und allein deine Aufgabe. Die Subjektivität verändert etwas in dir, womit der Verstand schon wieder ein Problem hat. Wenn du wahrnimmst, wie es für dich ist, bedeutet das nämlich nicht, dass du recht hast. Und es bedeutet auch nicht, dass du richtigliegst. Sogar dir selbst gegenüber nicht. Das macht aber überhaupt nichts. Denn es ist dein einziger Zugang zu dir. Und wenn du den wiederentdeckst, dann muss es die Möglichkeit geben, dass du Fehler machst. Du hast es ja lang genug nicht geübt. Woher solltest du es auf Anhieb vollkommen perfekt können? Du hast es jahre- oder jahrzehntelang verdrängt. Wer will da jetzt von dir Perfektion erwarten? Der einfachste Zugang dazu ist folgender: Dein Gefühl hat immer recht. Selbst dann, wenn es falschliegt. Denn dein Gefühl ist das Subjektivste, das es gibt. Und du kannst dich an nichts anderem als an Subjektivem orientieren. Könntest du dich an Objektivem orientieren, bräuchte es dich nicht. Objektiv können auch andere sein. Objektiv können Computer und Roboter sein. Da musst du nicht existieren. Du darfst dabei nur nicht den Fehler machen, andere überzeugen zu wollen. Da beginnt das Problem, denn die werden mit dir über deine Subjektivität diskutieren. Die werden das für falsch halten, was du fühlst. Die meisten nur deshalb, weil sie selbst nicht fühlen können oder wollen. Sie können also doppelt nicht mitreden. Einmal, weil sie es selbst nicht können und zum Zweiten, weil sie nicht deine Gefühle fühlen. Was ja auch gut ist, denn sie sind nicht du. Nur ein programmierter Verstand macht daraus einen Hirnfick. Und mit dem beschäftigt er sich dann tagelang. Die meisten Menschen beschäftigen sich mit den Entscheidungen von anderen. Und sie realisieren überhaupt nicht, dass das nicht ihr Business ist. Du kannst nur aufgrund deiner Gefühle entscheiden. Eine andere Entscheidungsmöglichkeit hast du gar nicht. Denn jede andere Entscheidung ist objektiv und existiert in dir nicht. Deine Entscheidung ist immer subjektiv. Das Problem ist nur, dass wir denken, wir könnten objektiv sein und dann darüber nachdenken, wie wir uns entscheiden sollen, statt unserem ersten Gefühl zu folgen. Unsere größte Angst ist nicht der Tod oder irgendetwas anderes. Unsere größte Angst ist, dem ersten Gefühl zu folgen.