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    20.8.2024AQ 2461
    »Wenn du willst, dass andere etwas erkennen, verhinderst du deine Selbsterkenntnis.«
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    Wenn du willst, dass andere etwas erkennen, verhinderst du deine Selbsterkenntnis. Beim heutigen Zitat musst du dich ganz tief hineinversetzen in dich. Wie bist du, wenn du willst, dass andere etwas erkennen? Wie verhältst du dich? Und wie fühlt sich das für dich an? Wo im Körper fühlst du das? Und vor allem: Warum ist es so wichtig, dass andere etwas erkennen? Du hast es doch bereits erkannt. Nutzt du die Erkenntnis für dich? Oder hast du die Erkenntnis nur, damit andere erkennen? Ist es möglich, dass eine Erkenntnis für dich nur dann einen Wert hat, wenn andere das Gleiche erkennen wie du? Den Teil will ich dir vorwegnehmen. Eine Erkenntnis, die nur dann einen Wert hat, wenn alle das erkennen, was du erkannt hast, eine solche Erkenntnis hat keinen Wert. Erkenntnis ist immer individuell und muss individuell bleiben. Eine Erkenntnis in der Masse ist immer Psychose. Aus einer Massenerkenntnis ist noch nie etwas Positives entstanden. Positives entsteht immer aus individueller Erkenntnis, die auch genutzt und umgesetzt wird. Das bedeutet nicht unbedingt, dass sie außerhalb umgesetzt werden muss oder außerhalb sichtbar werden muss. Du musst sie für dich nutzen. Was du in dem Moment, in dem du willst, dass andere etwas erkennen, nicht erkennen kannst, ist dein Druck. Dieser Druck wäre deine Selbsterkenntnis. Du kannst tausende Erklärungen finden, warum andere etwas erkennen sollen. Die einzige ehrliche Erklärung ist: Weil du Druck fühlst! Wenn du keinen Druck fühlst, ist es dir vollkommen egal, ob und was andere erkennen. Wenn du Druck fühlst, weil du andere überzeugen willst, müsstest du erkennen, dass deine Erkenntnis unabhängig ist von der Erkenntnis der anderen. Niemand muss den gleichen Weg gehen wie du. Niemand muss die gleichen Erkenntnisse haben wie du. Du bist hier, um deine Erkenntnisse zu leben und nicht anderen zu oktroyieren. Wenn du sie lebst, bevor du andere davon überzeugen willst, wirst du ganz automatisch zu einer wandelnden Überzeugung. Nicht unbedingt für diejenigen, die du früher gerne überzeugen wolltest. Es werden andere Menschen kommen und denen musst du oft nicht einmal mehr etwas erklären. Sie erkennen durch dein Beispiel, nicht durch deine Erklärung. Das Beispiel sind nicht deine Worte und noch nicht einmal deine Taten. Das Beispiel, das leuchtende Beispiel ist das, was deinen Worten und Taten zugrunde liegt. Was das ist, ist nicht beschreibbar und das ist auch überhaupt nicht notwendig. Du musst nicht wissen, wie das bei dir oder bei anderen heißt. Es genügt, wenn du es fühlst. Du gehst mit deiner Selbsterkenntnis als leuchtendes Beispiel voran. Die leuchtenden Beispiele sind die einfachste und beste Möglichkeit für andere, um etwas zu erkennen.