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    19.7.2024AQ 2429
    »Die Barriere zu Wissen ist emotional.«
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    »Die Barriere zu Wissen ist emotional.« Der einzige Grund, warum wir Informationen als wahr oder falsch einordnen, sind unsere Emotionen. Wären wir in der Lage, alles zu fühlen, könnten wir alle Informationen erhalten, ohne sie abzulehnen. Erst dann, wenn wir alles fühlen können, sind wir überhaupt erst in der Lage, alle Informationen zu verarbeiten. Bevor wir alles fühlen können, können wir nur fehlinformiert werden. Es ist gar nicht möglich, dass uns die richtigen Informationen gegeben werden. Denn selbst wenn wir sie bekommen, lehnen wir sie ab. Wir lehnen sie aber nicht ab, weil die Informationen falsch sind. Wir lehnen sie ab, weil wir sie nicht fühlen können. Besser gesagt, wir können das nicht fühlen, was die Informationen in uns auslösen würden, wenn wir sie als relevant einstufen. Nur weil wir das nicht fühlen können oder wollen, müssen wir Informationen ablehnen. Wir lehnen Informationen nicht aufgrund ihres Informationsgehaltes ab, sondern aufgrund ihres emotionalen Gehaltes. Wir können Informationen nicht verarbeiten, weil wir unsere Gefühle nicht verarbeitet haben. Wir sind nicht richtig informierbar, weil wir emotionalisierbar sind. Wir können die Wahrheit emotional gar nicht verarbeiten, weil wir uns so sehr an die Lügen gewöhnt haben. Unser Emotionalkörper resoniert mit Lügen. Er ist mit Lügen im Einklang. Jede Wahrheit stört diesen scheinbaren Frieden. Das gilt selbst dann, wenn neue Informationen falsch sind. Informationen, die du ablehnst, bevor du sie überprüft hast, sind keine. Die Information konnte dich überhaupt nicht erreichen, weil du sie emotional ablehnst, bevor du sie verarbeitet hast. Deshalb ist die Fähigkeit, deine Gefühle zu fühlen, so unfassbar bedeutend. Sie ist die Grundlage für alles Neue in deinem Leben. Ohne die Fähigkeit, deine Gefühle zu fühlen, kann nichts Neues in dein Leben kommen. Weil du Neues ablehnst, bevor du es gefühlt hast! So macht dir alles Neue grundlos Angst. An dieser Stelle hätte ich aufhören können. Aber ich möchte dir das Folgende nicht vorenthalten. Auch dann nicht, wenn es vielleicht schwer ist zu verstehen, weil ich mir vorgenommen habe, nichts mehr zurückzuhalten. Menschen, die in der Lage sind, alles zu fühlen, werden von vielen als skrupellos angesehen. Auch das hat damit zu tun, dass die Menschen nicht hinter die Kulissen blicken können. Korrekt ausgedrückt müsste ich sagen: "Die Menschen können nicht hinter die Kulissen fühlen." Es ist nämlich ein Unterschied, ob du tatsächlich skrupellos bist oder ob du in der Lage bist, alles zu fühlen. Aber diesen Unterschied können die meisten Menschen eben nicht fühlen, weil sie nicht in der Lage sind, alles zu fühlen. Nur deshalb gibt es Menschen, die mir sagen, ich sei so radikal und ich würde absichtlich provozieren. Sie würden das erkennen. Und das ist falsch. Ich provoziere nicht absichtlich. Ich kann hinter die Kulissen blicken. Deshalb formuliere ich es so, wie ich es formuliere. Und für einen Verstand, der das nicht verarbeiten kann, weil er es nicht fühlen will, wirkt das provokativ. Das liegt aber nicht daran, dass es wirklich provokativ ist. Es liegt daran, dass der Verstand die Provokation nicht fühlen will. Denn diese angebliche Provokation ist keine Information. Sie findet im Körper statt. Dort wäre sie fühlbar. Und wenn sie gefühlt wird, ist es keine Provokation mehr.