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    18.6.2024AQ 2398
    »Ich kann dir sagen, was dich am Ende aller Rabbitholes erwartet: Ein Spiegel.«
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    »Ich kann dir sagen, was dich am Ende aller Rabbitholes erwartet: Ein Spiegel.« @lieberlibertaer Der Spiegel erwartet dich auch am Ende aller Verschwörungstheorien, am Ende aller alternativen Welterklärungsmodelle und am Ende jeder äußeren Suche. Er erwartet dich auch am Ende deines Lebens. Und dann wirst du sehen: Du hast immer nur dich selbst erfahren und dich selbst erlebt. Du dachtest nur, es sei die Welt, die du erlebst. Und das war ein Trugschluss. Die Welt ist nicht erlebbar, weil Leben nur in dir stattfindet. Noch nie hat irgendjemand die Welt erlebt. Alle haben sich selbst erlebt. Sich ... so wie sie sind. Denn ganz egal, was du erlebst, es gibt immer andere, die das Gleiche erleben und es anders erleben als du. Wäre die Welt objektiv erlebbar, wäre das nicht möglich. Wir müssten alle das Gleiche erleben. Am Ende jeder Suche erwartet dich ein Spiegel. Und du siehst, wie du während dieser Suche warst. Du erkennst deine Programme. Du erkennst, ob du mit der gleichen Angst gesucht hast wie vorher schon. Und du kannst sehen, ob das Ergebnis deiner Suche dir auch wieder Angst bereitet. Und du erkennst den Grund deiner Suche. Denn du wolltest das, wie es ist, nicht erleben. Wenn du es nicht fühlen willst, beginnt deine Suche. Und wenn du fündig wirst, erkennst du, dass der Grund für deine Suche nur die Tatsache war, dass du nicht fühlen wolltest. In dem Moment, in dem du bereit bist zu fühlen, endet jede Suche. Es gibt nichts mehr, was du finden kannst. Jede Suche erschöpft sich in diesem Moment. Der Moment ist das Ende jeder Suche. Und nur die Suche kann dich von diesem Moment abhalten. Das bedeutet nicht, dass du aufhören sollst zu suchen. Ganz im Gegenteil. Du sollst vollen Herzens suchen mit all deiner Kraft. Denn nur dann kommst du aus dir selbst heraus zu dieser Erkenntnis. Lass dir von mir nicht erklären, wie es sein wird. Versuche nicht, diesen Prozess abzukürzen. Dieser Prozess ist so lebenswert. All deine Erkenntnisse werden sich aus diesem Prozess speisen. Begib dich auf die Suche. Such wie ein Verrückter. Steiger dich rein. Gib alles. Mach keine faulen Kompromisse und lass nichts aus. Der Spiegel kommt am Ende, nicht am Anfang. Würde der Spiegel am Anfang kommen, würde er dich von deiner Suche abhalten, weil er dich so sehr erschreckt. Du würdest nicht sehen wollen, was du siehst. Und deshalb würdest du so weit gehen, dass du den Spiegel gar nicht siehst. Er wäre direkt vor deiner Nase und du würdest ihn nicht sehen. Und alles, was ich jetzt im Konjunktiv gesagt habe, ist bereits so. Du siehst ihn nicht. Er ist schon immer da. Er wird gar nicht gebraucht, denn dein Leben ist schon so. Dein Leben ist ein einziger Spiegel. Irgendwann erkennst du das. Dann ist es offensichtlich. Und wenn das offensichtlich ist, ist deine Suche beendet.