Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    29.5.2024AQ 2378
    »Niemand ist durch eine Investition in Bitcoin arm geworden.«
    0:000:00
    Niemand ist durch eine Investition in Bitcoin arm geworden. Alle sind durch den Verkauf von Bitcoin arm geworden. Es gibt Menschen, die behaupten, Bitcoin hätte sie arm gemacht. Sie haben am Höhepunkt Bitcoin gekauft, weil sie zu diesem Zeitpunkt daran geglaubt haben. Anschließend ist Bitcoin abgestürzt und während dieses Absturzes haben sie Bitcoin verkauft. Und jetzt geben sie Bitcoin die Schuld. Tatsächlich sind sie an ihren Emotionen gescheitert. Sie haben den gefühlten Absturz emotional nicht verkraftet. Sie waren nicht in der Lage, alle Gefühle zu fühlen, die dieser Absturz in ihnen ausgelöst hat. Und deshalb haben sie zum absolut falschen Zeitpunkt verkauft. Und statt zu reflektieren, was sie falsch gemacht haben, geben sie anderen die Schuld. Der erste Fehler, den sie gemacht haben, ist, Bitcoin als Spekulationsobjekt zu sehen. Bitcoin ist in der Entwicklungsphase zwar tatsächlich als Spekulationsobjekt nutzbar, aber im Wesentlichen ist Bitcoin ein Wertspeicher. Wer das nicht versteht, handelt falsch. Er kauft Bitcoin, um anschließend wieder zu verkaufen. Für Anfänger ist das die absolut falsche Strategie. Anfänger müssen mindestens einen, besser zwei Zyklen, mit der Dauer von vier Jahren erleben. Anschließend könnte man Bitcoin auch als Spekulationsobjekt kaufen. Dazu müsste man sich aber erstens intensiv mit dem Vier-Jahres-Zyklus von Bitcoin auseinandersetzen und außerdem und vor allem müsste man sich mit seinen Gefühlen beschäftigen. Man müsste verstehen, dass die Kurse ausschließlich durch Emotionen und nicht durch Informationen entstehen. Viele Menschen denken, die Kurse von Aktien und auch von Kryptowährungen wären durch Nachrichten gesteuert. Positive Nachrichten führen zu einem Anstieg, negative Nachrichten führen zu einem Absturz. Doch das ist nicht der Fall. Es stimmt nicht. Manchmal ist es so und manchmal passiert genau das Gegenteil. In den Börsensendungen hörst du dann Begründungen. Wenn es ausnahmsweise einmal stimmt, sagen sie: "Weil es gute Nachrichten gab, ist der Kurs gestiegen." Und wenn der Kurs gefallen ist, sagen sie: "Trotz der guten Nachrichten ist der Kurs leider gefallen." Was sie dir damit sagen, was aber keiner merkt: "Wir haben keinen blassen Schimmer." Sie haben aber nicht nur keinen blassen Schimmer, dass die Nachrichten nicht für Kursanstiege oder Kursabstürze sorgen. Sie haben keinen blassen Schimmer von den Gefühlen, die dazu führen, dass Kurse steigen oder fallen. Wenn du dich nicht mit deinen Gefühlen auseinandersetzt, kaufst und verkaufst du Bitcoin exakt zum falschen Zeitpunkt. Dabei ist es eigentlich gar kein Hexenwerk. Es ist nicht kompliziert. Das Fachliche ist keine Herausforderung. Unsere Gefühle fordern uns heraus. Und um dich nicht von deinen Gefühlen fehlleiten zu lassen, brauchst du eine vollkommen andere Haltung Geld, Reichtum und Werten gegenüber. Außerdem musst du dich intensivst mit dem Thema Unsicherheit auseinandersetzen. Selbstverständlich ist das kein Thema, sondern eine Körperempfindung. Du wirst bei Krypto mit den Fachgebieten Geld und Technologie konfrontiert. Und deshalb und dadurch wirst du Unsicherheit in einem Ausmaß fühlen, das du selten vorher erlebt hast. Und um dieses Erleben geht es. Erst wenn du das verarbeitet hast, wirst du überhaupt in der Lage sein, keine beziehungsweise zumindest weniger Fehler zu machen. Es gibt Menschen, die haben am Höhepunkt vor drei Jahren Bitcoin gekauft, indem sie ihr Haus verkauft haben und Schulden aufgenommen haben. Die hatten am Höhepunkt von Bitcoin ein sehr gutes Gefühl. Und sie haben nicht untersucht, dass es sein könnte, dass das ihre Gier ist. Mit den Gefühlen ist es halt eine trickreiche Geschichte. Denn der Verstand interpretiert mit. Deine Gefühle sind nicht pur. Du hast nie gelernt beziehungsweise verlernt, sie pur wahrzunehmen. Deshalb kannst du gar nicht sagen, ob dieses gute Gefühl jetzt gerade tatsächlich positiv ist oder ob es vom Prinzip her aus etwas Negativem entsteht. Und als Bitcoin dann abgestürzt ist, haben diese Menschen, die gerade ihr Haus verkauft haben und Schulden gemacht haben, um Bitcoin zu kaufen, den Absturz emotional nicht ausgehalten. Erst hatten sie noch Hoffnung, da waren sie der Meinung, es geht wieder nach oben. Und es ist auch nach oben gegangen, aber nur ganz knapp über den vorherigen Höhepunkt. Und dann ist es endgültig gefallen. Und je nachdem, wie lange man es ausgehalten hat, hat man Bitcoin mit etwas Verlust oder mit einem etwas größeren Verlust oder sogar mit sehr, sehr viel Verlust verkauft. Manche haben dadurch ihr Vermögen gedrittelt oder sogar geviertelt. Und dann haben sie, unbewusst wie wir sind, Bitcoin für ihren Verlust verantwortlich gemacht. Bitcoin trifft aber keine Schuld. Der Verlust hat nichts mit Bitcoin und alles mit ihren Gefühlen zu tun. Und ob du es glaubst oder nicht, die besten Trading-Bücher handeln genau davon: von deinen Gefühlen. Doch die meisten Menschen wollen sich verrückterweise mit der Technik beschäftigen. Und verpassen dadurch das Wesentliche. Sie verpassen dadurch das, worum es in ihrem Leben und auch beim Trading geht: Den Abbau ihres Egos durch das Fühlen von Körperempfindungen. Wer hätte das gedacht, dass Bitcoin ein spirituelles Werkzeug ist?