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    14.4.2024AQ 2333
    »Du bist die Antwort auf deine Fragen.«
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    Du bist die Antwort auf deine Fragen. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht seltsam. Allerdings gibt es einen Fakt, den du nicht abstreiten kannst. Du warst vor jeder Frage hier. Und du musst auch immer noch vor jeder Frage hier sein, weil du sonst gar keine Frage stellen könntest. Alles vor der Frage ist die Antwort auf deine Frage. Alles nach der Frage ist Verwirrung. Das klingt zu einfach und zu schön, um wahr zu sein. Es ist aber gar nicht so einfach beziehungsweise es ist nicht so leicht, das zu erkennen. Du kannst es rational verarbeiten, du kannst es mit der Logik verstehen und du kannst es erleben. Und alles, was du erlebst, ist jenseits deiner Logik. Erleben findet in deinem Gefühl statt. Und sobald du fühlen kannst, dass Frage und Antwort ein Spiel innerhalb deiner Existenz sind, innerhalb dessen, was du Bewusstsein nennen kannst, sobald du das erlebst, weil du es fühlst, weißt du auch, ohne es gehört zu haben, dass du die Antwort auf deine Fragen bist. Es gibt dazu keine Antwort, die befriedigend ist, keine Feststellung, keine rationale Erklärung, die dir zeigen oder beweisen kann, dass diese Aussage stimmt. Dieses Zitat entzieht sich deiner Logik. Und das ist gut so, denn dadurch kannst du feststellen, ob und wenn ja, was du gefühlt hast, als du es gelesen hast. Wenn du etwas gefühlt hast, dann weißt du, ob es für dich stimmt, dann weißt du, ob es wahr ist, dann weißt du, ob du es schon erlebt hast. Wenn du es sofort versucht hast, es logisch zu ergründen und herauszufinden, ob es rational wahr ist, dann weißt du sehr wahrscheinlich nicht, wovon ich spreche. Wir müssen spirituelle Texte nicht verstehen. Wir müssen sie fühlen. Das Verständnis für Spiritualität bringt uns überhaupt nicht weiter. Das Gefühl für Spiritualität ist das Einzige, was wirklich existiert. Deshalb bringt es auch nichts, wenn du Argumente findest, die gegen dieses Zitat sprechen. Und es bringt dir noch nicht einmal etwas, wenn du Argumente findest, die für dieses Zitat sprechen. Der Teil in dir, der Argumente sammelt, die dagegen sprechen, ist ein überflüssiger Teil. Denn wenn es tatsächlich nicht stimmt, dann brauchst du dich ja überhaupt nicht damit beschäftigen. Und deshalb stellt sich die Frage: Warum gibt es einen Teil in dir, falls es ihn gibt, der dem widersprechen will oder der dieses Zitat nicht verstehen kann? Was ist die Absicht dieses Teils, der zweifelt? Wovor will er dich schützen? Welche Angst treibt ihn an? Hat er Angst, dass es stimmen könnte, obwohl er nicht zustimmt? Oder hat er Angst, dass jemand Falschinformationen verbreitet? Warum sollte das für dich ein Problem sein, wenn du es besser weißt? Wenn du es weißt, ist jede Argumentation vollkommen überflüssig. Diskutieren willst du nur, wenn du Angst hast, es könnte stimmen. Das gilt nicht nur für dieses Zitat. Das gilt für alles. Vor jeder Diskussion, vor jedem Argument, vor jeder Antwort bist du bereits. Diese Tatsache übergehen wir, als wäre sie vollkommen selbstverständlich. Und das stimmt ja auch. Trotzdem übergehen wir damit die Antwort. Die Antwort ist: Ohne dich gibt es keine Frage. Und ohne dich gibt es auch keine Antwort. Das gesamte Spiel von Frage und Antwort kann nur stattfinden, weil du existierst.