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    31.3.2024AQ 2319
    »Jesus beschreibt innere Zustände, keine äußeren.«
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    Jesus beschreibt innere Zustände, keine äußeren. Bis heute streiten sich Menschen, ob Jesus wirklich Wunder vollbracht hat und als er am Kreuz hing, haben sie über ihn gespottet. Sie haben ihn gefragt: "Wo ist denn dein Gott jetzt, wo du ihn brauchst?" Auch sie haben Jesus nicht verstanden. Jesus hat seinen inneren Zustand geteilt mit der Welt und die Welt beziehungsweise die Menschheit war darauf nicht vorbereitet. Ganz im Gegenteil, sie war in die entgegengesetzte Richtung unterwegs. Nicht weil sie diese Richtung gewählt hätten, sondern weil diese Richtung ihnen vorgegeben wurde. Und gegen diese von der damaligen Obrigkeit vorgegebene einheitliche Richtung hat Jesus rebelliert. Jesus war kein Angepasster. Er war ein Rebell. Und er war bereit, für seine Wahrheit zu sterben. Statt ihn von der Kirche instrumentalisieren zu lassen und ihn anzubeten, sollten wir das machen, wozu er uns aufgefordert hat. Er hat gesagt: "Folgt mir nach!" Und damit hat er ganz sicher nicht die blinde Gefolgschaft gemeint. Staat und Kirche missbrauchen seine Lehre aufs Äußerste. Staat und Kirche können nur im Verstand, im Ego existieren. Alles andere wäre eine Revolution und die wäre ganz sicher nicht positiv für die alteingesessenen Institutionen. Institutionen können Spiritualität weder transportieren noch bewahren. Sie existieren immer um ihrer selbst willen und sind deshalb unmenschlich. Sie entfernen den Menschen von seinem Kern. Sie sind gegen das Wesen des Menschen gerichtet, weil sie im Kollektiv eine Eigendynamik entwickeln, die nichts mehr mit den Menschen zu tun hat und die der Mensch auch nicht mehr im Griff hat, obwohl nur Menschen daran beteiligt sind. Jesus hat genau diese Missstände angeprangert. Jesus war gegen die Institutionen, weil er für die Menschen war. Er war gegen die Einrichtungen und Organisationen, die seine Botschaft jetzt missbrauchen. Er hat keine Kirche gegründet und es kann auch keinen Nachfolger von ihm geben, vor allem keinen einzelnen. Es gibt nur Menschen, die ihm nachfolgen, also es ihm gleichtun. Und das kann man nicht innerhalb einer Organisation. Die Organisation selbst macht es unmöglich, Jesus’ Beispiel zu folgen. Innerhalb der Organisation kann das erstaunlicherweise, aber auch logischerweise, niemand sehen. Ein paar wenige versuchen den Spagat zwischen brav und angepasst und Rebell. Nur den allerwenigsten gelingt er und sobald sie zu rebellisch werden, werden sie aus der Organisation ausgeschlossen. Wir brauchen uns aber auch nicht über die Organisation aufregen, dass die nicht echt ist, nicht authentisch und dass die die Botschaft von Jesus nicht richtig transportiert. Das kann sie gar nicht. Es ist unmöglich. Jesus wollte keine Organisation gründen, weil Spiritualität innerhalb von Organisationen kaum möglich ist. Jesus war frei und diese Freiheit wollte er weitergeben. Frei bist du nicht, wenn du die Lehre von Jesus instrumentalisierst und nur von einer bestimmten Organisation autorisiert vorgetragen bekommst. Frei bist du, wenn du dem Beispiel von Jesus folgst. Und seinem Beispiel kannst du nur folgen, wenn du erkennst, was er gesagt hat: "Das Himmelreich ist inwendig in euch."