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    14.3.2024AQ 2302
    »Der Job eines spirituellen Lehrers ist es, dir deinen Job zu zeigen.«
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    Der Job eines spirituellen Lehrers ist es, dir deinen Job zu zeigen. Es geht dabei natürlich nicht um deine klassische Arbeit, sondern um die Arbeit, die die meisten Menschen die längste Zeit ihres Lebens gar nicht auf dem Schirm haben. Das ist ein Job, der sowohl unabhängig von deinem Job ist als auch von deiner Familie, deinen Freunden, deinen Hobbies. Es ist ein Job, der unabhängig von allem ist und in dem du die ganze Zeit arbeiten kannst. In diesem Job hast du keinen Feierabend, keine Feiertage, keinen Urlaub, kein Wochenende. Dieser Job hört nicht auf. Es ist der einzige Job, den du tatsächlich hast. Alle anderen Jobs sind nur Beschäftigung. Genau wie deine Hobbies nur Beschäftigung sind. Die meisten Menschen lenken sich mit ihrem Job und ihren Hobbies von ihrem eigentlichen Job nur ab. Dein eigentlicher Job ist es, dich zu erinnern. Nicht an irgendetwas, sondern an dich selbst. Es geht im Leben nicht darum, erfolgreich zu sein, anerkannt, berühmt, Bedeutung zu haben. Und so leid es mir tut, es geht auch nicht darum, deine Träume zu leben. Denn wenn du deine Träume leben willst, musst du weiterschlafen. Du musst so tun, als hättest du keinen Job, als ginge es darum, dein Leben zu genießen. Das ist ganz nett, aber auch verrückt. Selbstverständlich spricht überhaupt nichts dagegen, dass es dir gut geht. Aber da stellt sich die Frage: Wie kannst du das erreichen? Über die Erfüllung von Wünschen? Über die Veränderung äußerer Umstände? Oder indem du dich an deinen Job erinnerst? Dabei kannst du auch gleich die Idee vergessen, du hättest dir etwas vorgenommen. Du hast dir nichts anderes vorgenommen als alle anderen auch: Dich erinnern zu lassen und dich dann zu erinnern. Was du auf diesem Weg der Erinnerung erlebst, ist gar nicht entscheidend. Du wirst wie jeder andere Mensch Schönes und Hässliches erleben. Und jedes Erlebnis ist eine Möglichkeit, dich zu erinnern. Es gibt nichts, was du erlebst, was der Erinnerung im Weg steht, ganz im Gegenteil. Alles, was du erlebst, ist genau dafür da, dich zu erinnern. Der Inhalt deines Lebens ist wirklich nicht entscheidend. Das klingt für den Verstand natürlich depressiv und überhaupt nicht lustig. Aber es ist tatsächlich so: Der Inhalt ist nicht das Wichtige. Das Wichtige ist deine Erinnerung.