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    29.2.2024AQ 2288
    »Lass nie mehr Geld auf deiner Bank liegen, als du bereit bist, komplett zu verlieren.«
    0:007:19
    Lass nie mehr Geld auf deiner Bank liegen, als du bereit bist, komplett zu verlieren. Es gibt ein altes Investoren-Motto und das lautet: "Investiere nie mehr Geld, als du bereit bist, komplett zu verlieren." Dieser Satz wird in den kommenden Jahren zum heutigen Zitat. Die meisten Menschen können sich das noch nicht wirklich vorstellen und das hat auch einen sehr guten Grund. Dieser Grund heißt 'Gewohnheit'. Sie kennen es nicht anders. Sie kennen es nur so, dass sie ihrer Bank bedingungslos vertrauen können. Die letzten 70 Jahre waren recht unspektakulär. Es kommen jetzt interessantere Zeiten. Wir konnten uns über Jahrzehnte daran gewöhnen, was normal ist und wie es normalerweise läuft. Und daran haben wir uns auch gewöhnt. Es hat sich stabil angefühlt, obwohl es das natürlich gar nicht war. Wir hatten nur den Eindruck einer langsamen, kontinuierlichen Entwicklung. Und so gemütlich bleibt es nicht. Alles, was wir bisher für stabil gehalten haben, wird sich verändern. Einige Untergangspropheten gehen davon aus, dass es sich alles zum Schlechten verändert. Und einige positive Menschen glauben: "Das ist unser Aufstieg." Für mich ist das gar nicht relevant. Die entscheidende Frage ist nicht, ob das negativ oder positiv wird. Die entscheidende Frage ist: Wenn sich etwas verändert, kannst du dich anpassen? Und damit meine ich nicht die Anpassung an Obrigkeit oder die Anpassung an das, was dann als normal gilt. Meine Frage nach deiner Anpassungsfähigkeit zielt eher darauf ab, ob du es dir gut einrichten kannst. Bist du vor allem flexibel genug, um auf Veränderungen reagieren zu können? Einige gehen ja davon aus, dass du dich lange vorbereiten musst, um dann bestens gerüstet mit jeder Eventualität umgehen zu können. Diese Art der Vorbereitung ist überhaupt nicht möglich. Es gibt nur eine einzige Art der Vorbereitung auf Krisen und das ist das Training deiner Flexibilität. Und Flexibilität trainierst du nicht dadurch, dass du ständig andere Dinge tust. Flexibilität erhältst du dadurch, dass du bereit und in der Lage bist, das wahrzunehmen, was jetzt hier ist. Auch dann, wenn es sich verändert. Flexibilität ist keine äußere Fähigkeit. Du musst nicht alles können. Das geht auch gar nicht. Aber du musst auf alles, was sich verändert, reagieren können. Und eine Sache, die sich sehr schnell ändern kann, ist, wie die Banken mit deinem Geld umgehen. Was sich aber auch schnell verändern kann, ist, wie du mit deinem Geld umgehst. Seltsamerweise können sich viele Menschen beides nicht gut vorstellen. Sie sind zu sehr in ihrer Gewohnheit gefangen, dass alles einfach so weiterläuft wie bisher. Wenn wir uns selbst keine Veränderung zutrauen, können wir sie selbstverständlich auch nicht bei anderen sehen. Wenn sich die anderen dann aber einfach verändern, ohne das anzukündigen und ohne uns vorher zu fragen, dann sind wir erstaunt bis verärgert. Aber nicht deshalb, weil der andere sich verändert hat, sondern deshalb, weil wir dann mit Veränderung dran sind. Aktuell belächelt man mich noch und vor allem in der spirituellen Szene findet man es gar nicht toll, dass ich mich nicht nur mit Krypto beschäftige, sondern sogar noch zeige, wie es geht. Das halten einige sogar für unspirituell. Und das, während sie jeden Tag ganz normal, weil gewohnt, Euro entgegennehmen und Euro ausgeben. Geld also, das in jeder Hinsicht schlechter ist als Bitcoin. Manchmal macht es Sinn, seine Flexibilität zu trainieren. Es ist wie gesagt nicht in jedem Bereich möglich und du musst auch nicht jeden Bereich beherrschen. Aber du kannst ja mal mit einem anfangen.