Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    12.2.2024AQ 2271
    »Was bringen die Forderungen an Obrigkeit, wenn wir es nicht von uns aus leben können?«
    0:000:00
    Was bringen die Forderungen an Obrigkeit, wenn wir es nicht von uns aus leben können? Ich erlebe das in letzter Zeit immer wieder. Menschen, die ganz mutig Forderungen stellen und die sich auch weit aus dem Fenster lehnen mit diesen Forderungen, die trauen es sich dann nicht, für sich zu leben. Sie glauben immer noch, sie wären der Obrigkeit etwas schuldig. Sie stellen sich zwar öffentlich mit ihren Aussagen gegen die Obrigkeit, aber sobald es um die gelebte Praxis geht, kennen sie keine andere Möglichkeit, als widerstandslos zu gehorchen. Sie trauen sich noch nicht einmal die kleinste Abweichung von Gehorsam zu. Sie wollen jede Erwartung und jede Forderung, die an sie gestellt wird, übererfüllen, mehr als 100 %, alles richtig machen. Als hätte der Widerstand oder auch die Spiritualität gar nichts mit dem echten Leben zu tun. Als ginge es nur darum, seine Meinung zu äußern. Menschen, die mutig vom offiziellen Narrativ abweichen und Berichte teilen, die der Autorität und Obrigkeit widersprechen, doch sobald sie von etwas persönlich betroffen sind und sich gegenüber der Obrigkeit äußern müssen, kennen sie nur einen einzigen Weg: Und das ist Gehorsam. Dieser Gehorsam steckt ihnen im wahrsten Sinn des Wortes in den Knochen. Sie sind im Moment der Konfrontation mit Obrigkeit vollkommen in ihrem Kindheitstrauma gefangen und nichts kann sie davon abbringen zu gehorchen. Es ist traurig zu sehen, dass wir davon ausgehen, dass unsere Meinung und unsere Forderungen erfüllt werden müssen und wir sie nicht selbst leben können. Wir glauben, wir seien auf andere angewiesen, die uns erst die Erlaubnis geben müssen, dass wir unsere Überzeugung tatsächlich in die Tat umsetzen. Und selbstverständlich wird uns dieser Eindruck vermittelt, dass es genau so sei. Das ist ja der Trick an der Sache. Denn wenn du glaubst, es sei notwendig, dann ist es für dich notwendig. Deine Überzeugung reicht aus, damit du genau so funktionierst, wie es von dir erwartet wird. "Bestrafe einen und erziehe Hunderte!", funktioniert in diesem Bereich hervorragend. Kaum jemand will der Rebell sein. Kaum jemand will der sein, der es tatsächlich lebt. Alle wollen es nur fordern. Nur Sklaven stellen Forderungen. Freie Menschen leben es tatsächlich.