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    6.2.2024AQ 2265
    »Die Realität hängt davon ab, wie du dich fühlst, nicht wie sie außerhalb von dir erscheint.«
    0:006:37
    Die Realität hängt davon ab, wie du dich fühlst, nicht wie sie außerhalb von dir erscheint. Das ist keine nette spirituelle Philosophie, sondern deine tatsächlich erlebte Realität. Du erlebst es jeden Tag genau so, ohne dass du es realisierst, denn es wirkt auf dich so, als würde die Welt deine Gefühle auslösen. Tatsächlich lösen deine Gefühle die Welt aus. Doch selbst wenn das nicht so ist, selbst wenn du das bestreiten möchtest, ist das vollkommen in Ordnung. Und trotzdem stimmt das Zitat, dass deine Realität nur davon abhängt, wie du dich fühlst und nicht, wie sie außerhalb von dir erscheint. Realität ist nicht das, was du erlebst, sondern wie du es erlebst. Und Erleben kommt vom Fühlen, nicht vom Denken. Du kannst zweimal in der gleichen Situation sein und vollkommen verschiedene Gefühle haben. Diese Gefühle sind deine erlebte Realität, nicht die Situation. Die Situation könntest du zweimal ganz ähnlich beschreiben. Zum Beispiel: »Ich bin was trinken gegangen, in der gleichen Bar wie immer. Ich habe einen Mann kennengelernt, den ich interessant fand. Wir sind dann noch auf einen Kaffee zu mir gegangen.« Und es war zweimal die gleiche Geschichte und du hast dich zweimal vollkommen verschieden gefühlt. Du fühlst nicht aufgrund von Gedanken oder Ereignissen. Du fühlst aufgrund deines Emotionalkörpers. Dein Emotionalkörper sind gespeicherte Körperempfindungen und diese Körperempfindungen erschaffen deine Realität. Nicht außerhalb von dir, so wie es die Manifestationsfreaks gerne hätten, weil sie immer noch nach außen orientiert sind. Diese Körperempfindungen definieren, wie du Realität, die außerhalb von dir beschrieben werden kann, in dir empfindest. Diesen Mechanismus erkennen viel zu wenige. Und diejenigen, die ihn erkennen, gehen einfach darüber hinweg, um schlau zu erscheinen oder um Hoffnungen, Wünschen und Träumen nachzuhängen. Manifestation geschieht aber nicht außerhalb von dir, sondern durch Erkennen deiner inneren Realität. Durch Erkennen, wie es wirklich ist, statt darüber nachzudenken. Glaub mir bitte kein Wort, sondern überprüfe es in deinem Leben. Schau genau nach, wie es in dir abläuft. Schalt den Fernseher an, schau Nachrichten und fühl die Aufregung. Und realisiere dann, dass es eine andere Welt wäre, wenn du dich jetzt gerade nicht aufregen würdest. Bitte mach nicht den Fehler, so zu tun, als würdest du dich nicht aufregen. Es geht nicht darum, dass du etwas spielst und so tust 'als ob'. Es geht nur darum, zu erkennen, wie deine Welt entsteht. Denn sobald du das herausgefunden hast, weißt du auch, wie du sie am einfachsten verändern kannst. Du kannst dann nicht mehr mit der äußeren Welt unzufrieden sein, weil du ja weißt, dass sie in dir entsteht und dass nur dein Gefühl dafür verantwortlich ist, wie du die Welt außerhalb von dir empfindest. Statt die Welt außerhalb von dir verändern zu wollen, musst du erst einmal die Welt in dir wahrnehmen. Und dadurch merkst du, dass die Veränderung der äußeren Welt überflüssig wird. Und nur diejenigen, die mich nicht verstehen, regen sich an dieser Stelle auf und beschweren sich darüber, dass man dann ja passiv wird. Das mag im Einzelfall tatsächlich so sein. Es ist aber eine vorauseilende Interpretation des Verstandes, der nicht will, dass du darauf kommst, wie diese Welt funktioniert.