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    11.12.2023AQ 2208
    »Es gibt keinen tiefen Staat.«
    0:006:26
    Es gibt keinen tiefen Staat. Es gibt nur Herrschaft und Hörigkeit. Die Idee eines tiefen Staates ist absurd, denn das würde bedeuten, es gäbe einen guten und einen schlechten Staat. Der tiefe Staat wäre dann schlecht und der normale Staat, der offizielle, wäre dann gut. Der tiefe Staat wäre dann nicht legitim und der Staat wäre legitim. Tatsächlich ist jeder Staat ein tiefer Staat, weil er nicht legitim ist. Er ist oktroyiert von Anfang an. Man hat dich niemals gefragt, ob du mitmachen willst. Man hat dir nur gesagt, dass es ganz normal sei, dabei mitzumachen. Und man hat dir auch gesagt, dass du nicht nicht mitmachen kannst. Dann hat man dir die ganzen angeblichen Vorteile des Staates aufgezählt und von dir erwartet, dass du das genauso siehst und gefälligst mitmachst. Denn alles andere ist ja antidemokratisch. Man hat dich also in etwas hineingetrickst und die meisten haben das noch nicht einmal gemerkt. Schlimmer noch, sie wollen das Gefängnis gar nicht erkennen und verteidigen es deshalb notfalls sogar mit ihrem eigenen Leben. Sie setzen sich für ein System ein, das es gar nicht wirklich gibt.Das, was als Staat bezeichnet wird, ist ja nur eine Summe aus Einzelteilen und die kleinste Einheit darin ist der Mensch. Das Prinzip eines jeden Staates ist aber die Herrschaft, also die Unfreiheit all jener, die sich ihm unterwerfen. Und es wird einfach behauptet, dass diese Unterwerfung notwendig sei, weil der Mensch ja schlecht ist und sich nicht selbst organisieren kann. Er braucht andere dafür. Andere Menschen, die schlecht sind und sich nicht organisieren können.Es geht also um das Verhältnis zwischen Menschen. Und in einem Staat gibt es Menschen mit besonderen Rechten. Damit ist jeder Staat von Anfang an die Organisation von Ungleichheit zwischen Menschen. Da helfen keine Argumentation und kein Schönreden. Das ist Fakt. Staaten organisieren die Beziehungen zwischen Menschen. Und das ist noch euphemistisch ausgedrückt. Man könnte auch sagen, andere Menschen mischen sich in die Beziehungen zwischen Menschen ein. Wenn das nicht übergriffig ist, muss man das Wort Übergriffigkeit neu definieren!Der einzige Grund, warum Menschen das mitmachen und sich unterwerfen, liegt darin, dass sie denken und davon ausgehen, dass es zu ihrem Besten ist. Sie glauben an das Gute im Staat, wie sie an das Gute im Menschen glauben. Damit glauben sie an das Gute ausgerechnet in den Menschen, die der Meinung sind, dass sie organisiert werden müssen, weil sie selbst zu blöd dafür sind.Selbstverständlich läuft das alles unterbewusst und es gibt auch kaum eine Möglichkeit, das ins Bewusstsein zu holen, weil die Indoktrination zu diesem Thema extrem tief und fest sitzt. Kaum ein Verhältnis wurde so fest verankert in uns wie unser Verhältnis zum Staat. Und das, obwohl es diesen Staat gar nicht gibt.Es gibt nur Menschen, die Herrschaft ausüben und Menschen, die hörig sind.