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    11.11.2023AQ 2178
    »Die erzählte Geschichte hat niemals stattgefunden.«
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    Die erzählte Geschichte hat niemals stattgefunden. Wir erzählen alle Geschichten gefärbt von unserem Trauma und unserer Programmierung. Gesteuert wird das von unseren Gefühlen, also von unseren Körperempfindungen und die ergeben unsere Überzeugungen. Jede Geschichte ist von unseren Überzeugungen, also von unseren Gefühlen gefärbt.Für Menschen, die sehen können und für Menschen, die fühlen können, sind wir ein offenes Buch. Denn durch unsere Art, wie wir eine Geschichte erzählen, erzählen wir ja nicht die Geschichte, sondern unsere Geschichte. Mit jeder Geschichte, die wir erzählen, erzählen wir immer wieder nur unsere eigene Geschichte. Alle unsere Gefühle sind in dieser Geschichte enthalten. Wir färben das, was tatsächlich passiert ist, mit unseren Gefühlen. Und selbstverständlich hören wir Geschichten auch nur durch den Filter unserer Gefühle.Nichts ist und nichts war, wie es uns erzählt wird. Niemals hat die Geschichte stattgefunden, sondern immer etwas anderes. Die Geschichte ist der Schleier für das, was wirklich stattfindet. Dazu braucht es keine Verschwörung, denn das ist die Funktion unserer Psyche, unseres Egos. Unser Geist erfindet Geschichten, während wir etwas vollkommen anderes erleben.Deshalb hören und erzählen wir so gerne Geschichten. Wir versuchen damit immer nur das zu verarbeiten, was uns passiert ist. Selbst dann, wenn wir Geschichten darüber erzählen, was anderen passiert ist. Wenn wir Geschichten erzählen, versuchen wir damit, unsere Gefühle zu verarbeiten oder zu unterdrücken. Wir können eine Geschichte deshalb gar nicht neutral erzählen. Die einzige Ausnahme ist, wenn wir unsere Gefühle bereits verarbeitet haben.Und bis das so weit ist, erzählen wir Geschichten, um unsere Gefühle zu verarbeiten oder zu unterdrücken.