Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    9.11.2023AQ 2176
    »Zufrieden bist du wunschlos glücklich.«
    0:000:00
    Zufrieden bist du wunschlos glücklich. Es gibt einen Zustand, den die wenigsten anstreben. Entweder weil sie ihn nicht kennen oder weil sie ihn nicht wollen. Es ist der Zustand der tatsächlichen Normalität. Normal ist, wenn gar nichts ist, weder positiv noch negativ. Dafür musst du noch nicht einmal tiefen inneren Frieden fühlen, denn das ist ja für die meisten schon wieder ein unerfüllbarer Wunsch. So wechseln sich die Wünsche einfach ab. Entweder willst du glücklich sein oder zumindest tiefen Frieden fühlen. Das ist alles noch das gleiche Programm. Trotzdem ist es natürlich und selbstverständlich eine Möglichkeit, dass du tiefen inneren Frieden fühlst. Aber nicht, weil du es dir gewünscht hast, sondern weil er plötzlich da war. Bis dahin, bis es so weit ist, darf es auch einfach normal sein. Es ist einfach nichts Besonderes los. Du fühlst keine besondere Freude und du fühlst auch keinen besonderen Ärger. Nur dein Verstand treibt dich dazu an, den nächsten Kick zu suchen. Dabei ist es ihm egal, ob der Kick im Positiven oder im Negativen liegt. Hauptsache, es ist irgendetwas Besonderes los. Wenn du den Wunsch, dass etwas Besonderes passieren soll, entweder loswirst oder ignorierst, bist du wunschlos. Und wunschlos bist du bereits glücklich. Das ist nicht das Glück, das du früher gesucht hast. Das ist ein sehr einfaches und bescheidenes Glück. Das ist kein Glück, wie es der Zeitgeist predigt, der den Fokus darauf legt, dass du alles erreichen kannst. Die zufriedene Normalität ist vorher schon da, bevor du irgendetwas erreicht hast. Es ist gar nicht dein Job, etwas zu erreichen. Es ist dein Job, alles Überflüssige zu verlieren. Auch die überflüssigen Gedanken an moderne Spiritualität. Und auch deine Wünsche und Visionen. Denn ohne die ist alles schon da. Du kannst es nur nicht wahrnehmen, weil sich in dir etwas beschwert. Es beschwert sich entweder über den Zustand der Welt oder auch über dich. Über deinen Zustand. Und beides ist nicht hilfreich. Hilfreich ist nur, wenn du erkennst, was bereits vor jeder Beschwerde und vor jeder Freude hier war. Das ist nicht weniger als dein Leben. Das ist nicht weniger als du.