Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    20.9.2023AQ 2126
    »Das Kind kennt die Worte für seinen Zustand nicht, weil wir den Zustand des Kindes nicht kennen.«
    0:006:19
    Das Kind kennt die Worte für seinen Zustand nicht, weil wir den Zustand des Kindes nicht kennen. Genauer gesagt: Wir haben diesen Zustand vergessen. Er wurde uns genauso aberzogen, wie wir jetzt dem Kind seinen Zustand aberziehen. Um das zu verstehen, müssen wir verstehen, was in unserer Kindheit passiert. In den meisten Fällen wird der Wille des Kindes gebrochen. Tatsächlich wird da nicht sein Wille gebrochen, sondern der Fluss des Lebens. Wir sagen zwar: »Es ist der Wille des Kindes!«, doch das Kind hat keinen Willen. Das Kind weiß gar nicht, was ein Wille ist. Es sagt vielleicht: »Ich will!«, aber da hat es sich nur an unseren Sprachgebrauch angepasst. Es weiß ja gar nicht, wie es sich ausdrücken soll und es fehlen ihm die Worte, weil wir die Worte, die das Kind verwenden müsste, nicht verwenden. Und das liegt eben daran, dass wir den Zustand des Kindes nicht kennen. Würden wir den Zustand des Kindes kennen und selbst wieder erfahren, würden auch uns die Worte fehlen. Und falls wir sie finden, würden uns viele andere Menschen nicht mehr verstehen. Damit ist auch klar, warum sich das als Erwachsener so komisch anfühlt, wenn sich deine Welt plötzlich ändert. Du kannst sie nicht mehr beschreiben, denn alle Beschreibungen, die du kennst, greifen ins Leere. Und die neuen Beschreibungen, die du verwendest, versteht keiner mehr. Denn dein Umfeld hat deine Erfahrung nicht gemacht. Sie können mit deinen Worten nichts anfangen, weil sie die Erfahrung nicht kennen. Und dann ist es natürlich einfacher, dich für sonderbar oder sogar verrückt zu halten. Dann fühlst du dich mit deiner neuen Erfahrung alleine. So allein, wie du dich als Kind gefühlt hast mit deiner Erfahrung, die keiner verstanden hat und für die dir niemand die richtigen Worte geben konnte. Und wenn dir jemand Worte gegeben hat, dann haben die nicht nur deine Erfahrung nicht widergespiegelt, sie haben sie auch falsch wiedergegeben und damit konntest du dich weder ausdrücken noch konntest du korrigierend eingreifen, denn es waren ja alles Unterstellungen und diesen Unterstellungen bist du nicht ausgekommen. Die Erwachsenen haben dir ihr Weltbild übergestülpt und dafür haben sie deinen Willen gebrochen, also den Fluss des Lebens unterbunden. Sie haben dir ihre Welt erklärt und sie haben sich nicht wirklich für deine Welt interessiert. Du hättest ihnen eine ganz andere Welt gezeigt, als sie sehen konnten. Wenn sie dir die richtigen Worte gegeben hätten, dann hättest du ihnen erklären können, dass dein Wille nichts ist, was man bekämpfen muss, sondern dass dein Wille deine Manifestation ist. Und zwar anstrengungsfreie Manifestation. Du willst das, was sowieso passieren soll und was deshalb auch passieren wird. Und diejenigen Erwachsenen, die deine Manifestationskraft unterbunden haben, indem sie deinen Willen gebrochen haben, die wollen jetzt manifestieren lernen. Wenn es nicht so traurig wäre, wäre das unfassbar lustig. Wir zerstören das in den Kindern, wonach wir uns sehnen.