Wenn du etwas bereits durch deine Programmierung erlebst, muss es in der Realität nicht mehr stattfinden. Du kannst dich so fühlen, als wäre es deine erlebte Realität. Und dieses Gefühl kann durch deine Programme ausgelöst werden. Das kann nicht nur so sein, sondern das ist so. Alles, was durch unsere Programme ausgelöst wird, halten wir für die Realität, weil wir etwas fühlen, nicht weil es so ist. Weil wir etwas fühlen, sagen wir: »Das ist so! Der ist so! Ich kann es doch fühlen.« Und das stimmt! Du kannst es fühlen. Über dieses Gefühl kannst du auch nicht diskutieren. Es ist nicht bestreitbar und nicht widerlegbar. Andere können darüber nicht urteilen. Und deshalb brauchst du dich dafür auch nicht begründen, dich nicht erklären. Du kannst dich gar nicht begründen und erklären. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass andere diese Gefühle nicht haben. Und deshalb nicht nachvollziehen können, was du fühlst. Und weil sie das nicht fühlen, ist die Situation für sie vollkommen anders als für dich. Trotzdem denken wir immer noch, wir könnten objektiv über unsere erlebte Realität diskutieren. Das ist nicht möglich, denn es gibt keine objektiv erlebte Realität. Die erlebte Realität ist immer subjektiv. Und sie hängt ausschließlich von deinen Gefühlen ab, von den Körperempfindungen, die du fühlst. Wären diese Körperempfindungen nicht hier, würdest du die Situation anders erleben und anders beurteilen. Das bedeutet aber auch, es genügt, wenn du es fühlst, damit es für dich real erscheint. Wenn es durch deine Gefühle zu deiner erlebten Realität wird, muss es in der Realität nicht mehr stattfinden und deine Gefühle können aus der Programmierung entstehen. Nicht alle Gefühle und nicht immer, aber erst einmal die meisten und sehr häufig. Das kann und wird sich verändern, aber am Anfang deiner Gefühlsreise entstehen die Gefühle aus den Programmen. Das bedeutet also erst einmal, dass du überhaupt nichts über die Realität sagen kannst. Diesen Wechsel zu erleben ist auch eine sehr lustige Geschichte, denn in der Zeit, in der du nichts über deine erlebte Realität sagen kannst, weil sie deiner Programmierung entspringt, würdest du aber sehr gerne etwas über die Realität sagen und du bist auch sehr überzeugt davon und du würdest auch gerne andere davon überzeugen. Und je mehr du über die Realität sagen kannst, weil sie nicht mehr deinen Programmen entspringt, desto weniger wichtig ist es dir, die Realität zu beschreiben, Dinge klarzustellen, andere darauf hinzuweisen, darüber zu diskutieren, deine Meinung kundzutun und über deine Wahrnehmung zu sprechen. Je realer dein Leben wird, desto selbstverständlicher wirst du. Du, so wie du bist.