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    2.9.2023AQ 2108
    »Der schnellste Weg zur inneren Führung: Annehmen, was ist.«
    0:006:16
    Der schnellste Weg zur inneren Führung: Annehmen, was ist. Wir wünschen uns immer einen einfachen Weg mit einer Methode oder wenigstens einer Übung, die uns dorthin bringt, wo wir gerne wären. Das anzunehmen, was jetzt bereits hier ist, ist nicht Bestandteil von diesen Übungen und von diesen Methoden. Meistens ist es das Gegenteil, denn du hast ja noch ein Ziel im Kopf. Du willst ja wohin. Du willst ja zum Beispiel deine innere Führung finden. Du willst Kontakt zu deinem höheren Selbst. Du willst erwachen. Du willst erleuchtet sein. All das, all diese Ideen, Vorstellungen und Wünsche sind nicht das, was dich wohin bringt. Sie sind das, was dir im Weg steht.Dein Verstand will das nicht wahrhaben. Der möchte unbedingt sagen: »Nein, nein, Stefan, ich brauche Wünsche, sonst komme ich ja nirgends hin. Dann mache ich ja gar nichts mehr! Dann werde ich ja depressiv!« Und das stimmt halt nicht. Nur weil du es noch nicht erlebt hast, kannst du nicht wissen, wie es ist. Und kannst aus dem, wie es jetzt ist, keine Rückschlüsse ziehen. Dein Verstand tut das aber trotzdem. Er macht das so, als ob er wüsste, ohne dass er weiß. Ohne dass du es erlebt hast, sagt er dir jetzt schon, wie es sein wird. Dadurch beschäftigst du dich nie damit, wie es bereits ist. Das ist aber das Einzige, was wahrnehmbar ist.Der Verstand will lieber eine Realität, die er gar nicht wahrnimmt und gar nicht wahrnehmen kann, verändern. Würdest du beginnen, diese Realität wahrzunehmen, könntest du erkennen, dass du sie gar nicht verändern musst und dass du schon immer geführt bist. Das ist also kein Weg zur inneren Führung, sondern nur die Erkenntnis der inneren Führung. Du bist schon immer geführt, ganz egal, ob du es wahrgenommen hast oder nicht. Deine Gedanken haben dich nur abgelenkt davon, das erkennen zu können. Und deshalb stimmt es: Alles, was du dir wünschst, ist bereits hier. Und für etwas, was bereits hier ist, brauchst du keinen Weg.Annehmen, was ist, ist deshalb auch kein Weg. Es ist die Erkenntnis dessen, was bereits da ist. Und nur ein auf Mangel programmierter Verstand sagt dir dann: »Ja, aber ich habe ja nichts. Ich kann ja nichts. Ich bin ja nichts.« Und es ist ganz egal, ob das materiell oder geistig ist, was er da meint. Er behauptet einfach, du wärst im Mangel, weil er das so gewohnt ist. Er befindet sich in einer Trance, in einer Selbsthypnose und du gibst ihm deine Aufmerksamkeit und stimmst ihm zu und folgst seinen Worten. So kannst du nie erkennen, was schon hier ist, denn das, was hier ist, ist ja Mangel. Und das ist schlecht und davon willst du dringend weg.Wenn du alles so annimmst, wie es bereits ist, funktioniert die Selbsthypnose deines Verstandes immer schlechter. Und wenn die Hypnose wegfällt, entdeckst du die innere Führung, die schon immer hier war.