Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    25.8.2023AQ 2100
    »Du musst deine Projektionen dorthin zurücknehmen, wo sie hingehören: zu dir!«
    0:000:00
    Du musst deine Projektionen dorthin zurücknehmen, wo sie hingehören: zu dir! Wann immer du glaubst oder sogar felsenfest davon überzeugt bist, andere seien schuld oder verantwortlich für deine Situation und die damit verbundenen Gefühle, ist das Projektion. Projektion ist ein Spiel, das wir nicht erkennen. Wir tun so, als wären wir den anderen hilflos ausgeliefert. In einigen sehr seltenen Fällen stimmt das auch äußerlich, aber innerlich stimmt es nie. Innen hast du immer die Wahl, worauf du deine Aufmerksamkeit richtest. Innerlich kannst du entscheiden, die Aufmerksamkeit nicht auf deine Gedanken zu lenken, nicht auf die anderen zu lenken und stattdessen deine Körperempfindungen zu fühlen.In der spirituellen Szene ist dafür der Ausdruck "bei dir bleiben" weit verbreitet. Meine Vermutung ist, dass nicht einmal diejenigen, die das verbreiten, wissen, wie das geht. Es ist nämlich überhaupt nicht einfach. Denn die Projektion, deine Projektion, hat ja einen Ursprung und als du diesen Ursprung erlebt hast, warst du tatsächlich ausgeliefert und zwar hilflos ausgeliefert. Du hattest keine Wahl und keine Möglichkeit, dich der Situation zu entziehen. Hättest du deine Eltern verlassen können, wärst du nicht traumatisiert, würdest du jetzt nicht projizieren. Das tust du nur, weil du ein nicht-verarbeitetes Gefühl in deinem Körper abgespeichert hast.Du kannst diesem Gefühl einen Namen geben, dann heißt das Hilflosigkeit und beschreibt das Gefühl, die Körperempfindung nur ungenügend. Denn erstens bist du jetzt erwachsen und du bist nicht mehr hilflos ausgeliefert, aber du verbindest mit dieser Körperempfindung die Idee, es sei immer noch so. Du fühlst dich also nicht ausgeliefert, du denkst dich ausgeliefert. Und der Gedanke folgt auf eine Körperempfindung. Wo du die fühlst, kann dir keiner sagen. Das musst du selbst herausfinden. Es gibt auch niemanden, der dir sagen kann: »Hilflosigkeit fühlt man immer in der Brust oder im Bauch oder im Herzen.« Das ist einfach nicht wahr, denn das ist immer individuell verschieden.Denjenigen, die behaupten, sie wüssten, wo man das fühlt oder wo du das zu fühlen hast, fehlt in diesem Bereich wichtige Praxis, sprich die eigene Erfahrung. Die fehlt übrigens auch all jenen, die das möglichst schnell anderen beibringen möchten. Ein paar sehr Verrückte wollen das ihren Kindern beibringen. Sie wollen also die Projektionen ihrer Kinder auflösen, während sie gerade erst einmal bei sich selbst damit angefangen haben. Deshalb verstehen sie auch nicht, dass es immer nur um ihre Projektionen geht und nie um die Projektionen der anderen.Das ist eine klassisch verrückte Übersprungshandlung und lustigerweise auch eine Projektion. Denn es gibt ja einen Grund, warum ich einem Kind beibringen möchte, wie es seine Körperempfindungen fühlt. Und der Grund dafür ist, weil ich das nicht fühlen will, was das Kind in mir auslöst. Das, was also so einfach beschrieben wird mit "bei dir bleiben", ist halt gar nicht so einfach. Es ist schnell daher gesagt und es wird auch ganz oft verwendet.In der Praxis ist es die Königsklasse. Es ist eine der herausforderndsten und schwierigsten Übungen, die es gibt. Die Projektionen zu erkennen ist vor allem deshalb so schwierig, weil es so schnell geht und sich deshalb so real anfühlt und weil dein Fokus die meiste Zeit nach außen gerichtet ist und du so tatsächlich den Eindruck bekommst, als würde es außerhalb von dir passieren und als wäre dein Umfeld tatsächlich der Grund für deine Gefühle.Ganz egal, wie überzeugt du davon bist: Dein jetziges Umfeld ist niemals der Grund für deine Gefühle. Darüber kann auch niemand mit mir diskutieren. Dafür habe ich zu viel praktische Erfahrung.