Du bist deine Zielgruppe, dein Avatar und dein Wunschkunde. Du bist deine eigene Zielgruppe. Du bist die einzig relevante Zielgruppe. Du brauchst keine Marktforschung. Du musst dich in niemand hineinversetzen, außer in dich selbst. Es muss dir gefallen, denn für dich machst du das. Für dich bietest du das an, was du anbietest. Falls du nicht verstehst, was ich meine, stell dir folgende Situation vor: Du hast Millionen geerbt und du kannst dir jetzt die besten Werbeagenturen und Marktforschungsfirmen leisten und du willst eine neue Firma gründen. Und diese Werbeunternehmen, diese Agenturen und Trend- und Marktforschungsinstitute finden für dich heraus, wie dein Logo aussehen sollte, welche Farben du verwenden solltest und wie das gesamte Erscheinungsbild deines neuen Unternehmens aussehen sollte. Und sie machen dir eine ganz, ganz tolle Präsentation. Das einzige Problem, das es gibt: Es gefällt dir nicht. Du findest es nicht schön. Welchen Wert hat das für dich, wenn du diesen Vorschlag trotzdem übernimmst, weil sie dir sagen: »Wenn du es so machst, wie wir es dir sagen, verdienst du mehr Geld.« Das heißt, du verdienst viel Geld mit etwas, das dir nicht gefällt. Und es wird andere geben, denen es auch nicht gefällt, denn du kannst es nie allen recht machen und du kannst nie alle erreichen. Warum solltest du es also überhaupt versuchen? Warum solltest du versuchen, die großen Unternehmen in ihrem Wahnsinn zu imitieren, statt es auf deine Art und Weise zu versuchen? Und wenn das so ist, wenn du mit einer bestimmten Art der Darstellung, der Präsentation immer Menschen erreichst und Menschen nicht erreichst, wenn es immer Menschen gibt, denen es gefällt und denen es nicht gefällt, was glaubst du, wie wird das sein, wenn dir etwas gefällt? Könnte es sein, dass du dann auch wieder Menschen erreichst, denen es gefällt und Menschen nicht erreichst, denen es nicht gefällt? Glaubst du wirklich, du hast so einen seltsamen Geschmack, dass es keinen einzigen Menschen auf der Welt gibt, der sagt: »Finde ich auch schön. Gefällt mir.«? Glaubst du wirklich, dass du dich in einen anderen, außer in dich selbst, hineinversetzen können musst? Meine Beobachtung ist folgende: Je mehr ich bereit bin, mich selbst kennenzulernen, desto genauer kenne ich alle anderen. Warum sollte ich mich also an den anderen orientieren statt an mir? Bitte schau heute auch in deine E-Mail, in der ich dir nicht nur die Audio in Textform schicke, sondern auch eine Erklärung, wie ich das, was ich dir heute gesagt habe, in der Praxis lebe. Was ich dir empfehle, ist nicht theoretisch. Ich lebe das wirklich in der Praxis und ich bin bereit, dabei auf der Schnauze zu landen. Ich bin bereit, dass es nicht funktioniert. Selbstverständlich verstehen das normale Dienstleister und Agenturen überhaupt nicht, aber daran orientiere ich mich nicht. Auch da orientiere ich mich an mir. Denn ich bin meine eigene Zielgruppe, mein Avatar und mein Wunschkunde.