Freiheit kann dir nur derjenige zeigen, der selbst frei ist. Das ist der Grund, warum so wenige Menschen frei sind. In Unfreiheit orientierst du dich nicht an denjenigen, die frei sind, denn in diesem Zustand fühlt sich Freiheit schmerzhaft an.Der Weg in die Freiheit ist ein anderer, als du denkst und als man dir zeigt. Du denkst in Konzepten und Glaubenssystemen. Und diesen Konzepten und Glaubenssystemen versuchst du zu entsprechen. Weil du diesen Konzepten und Glaubenssystemen entsprechen möchtest, ist das auch das, was dir verkauft wird, zumindest mehrheitlich. Als könnte es einen Weg geben, den man dir zeigen könnte! Einerseits gibt es den und andererseits gibt es den ganz klar nicht.Der Weg in die Freiheit ist kein neues System, sondern etwas, das du machen musst. Du musst es in der Praxis leben. Wenn du dir lauter neue Anleitungen geben lässt, wie du frei wirst, dann bist du auf deinem Weg in die Freiheit gefangen.Seltsamerweise fühlen sich Menschen innerhalb von Systemen wohl. Wir glauben, wir brauchen sie zur Orientierung. Wir wollen uns nicht orientierungslos fühlen. Und wenn die Orientierung wegfällt, glauben wir, wir werden verrückt. Die Orientierung ist aber gar nicht weg. Nur die eingebildete Orientierung fällt weg. Und die eingebildete Orientierung ist nichts anderes als deine Programmierung.Du kannst glauben oder überzeugt sein davon, dass du spirituell bist. Das ändert gar nichts. Außer dass du jetzt auch noch überheblich bist, weil du glaubst, besser zu sein als die anderen. Unser Problem ist, dass wir viel zu viel gelesen haben, viel zu viel wissen. Wir verwenden auch die Spiritualität der Meister und Lehrer als Wissen, das wir auswendig lernen, das sich unser Verstand schnappt, um begründen und erklären zu können.Ich bin endlos froh darüber, dass ich kein System gezeigt bekommen habe, an dem ich mich orientieren konnte. Dadurch wurde das zur Orientierung, was schon immer hier war. Und das ist etwas sehr Einfaches, denn das will gar nichts von dir, das zeigt dir nicht die Richtung. Da musst du dir keine Fragen stellen: "Wohin soll ich gehen? Wie geht’s jetzt weiter?" Es ist die ganze Zeit hier. Wir nennen es "dein Leben". Alles passiert bereits. Es gibt nichts, was du tun musst, selbst dann, wenn du etwas tust.Als ich meinen Lehrer getroffen habe, habe ich seine Freiheit gefühlt. Und die wirkte auf mich unfassbar anziehend. Weit jenseits eines Verstandeswunsches. Weit jenseits von der Idee, dadurch noch einmal etwas erreichen zu können, meine Wünsche manifestieren zu können. Freiheit, echte gelebte Freiheit wirkt anziehend, weil sie nur in tiefem Frieden gelebt werden kann.Und diesen Frieden kann dir niemand zeigen, der den Weg zum Frieden kennt, der dir die einzelnen Schritte als Programm verkauft. Diesen Frieden kann dir nur derjenige zeigen, der selbst im Frieden ist.