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    7.5.2023AQ 1990
    »Ich versuche ein Gefühl zu transportieren, keine Geschichte.«
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    Ich versuche ein Gefühl zu transportieren, keine Geschichte. Diejenigen, die mich am besten verstehen, konzentrieren sich nicht auf die Geschichten, die ich erzähle, sondern auf die Gefühle, die diese Geschichten in ihnen auslösen. Selbst diejenigen, die der Meinung sind, sie erzählen Geschichten, erzählen die auch nur wegen ihren eigenen Gefühlen und wegen den Gefühlen, die sie mit der Geschichte auslösen wollen. Es ist ihnen nur nicht bewusst. Muss es ihnen auch gar nicht sein, denn für Bewusstsein braucht es nur einen — nämlich dich.Deshalb ist meine Revolution eine stille. Von der bekommt niemand etwas mit. Es muss auch niemand etwas mitbekommen, denn deine innere Veränderung verändert deine Welt. Du musst nicht die Welt der anderen verändern, denn das passiert automatisch, sobald du deine Welt verändert hast.Ich erzähle Geschichten für deine innere Veränderung. Und das Gefühl, das ich dabei vermitteln möchte, ist das Gefühl von Freiheit durch Deprogrammierung. Und im Vergleich zu vielen anderen will ich dir nicht sagen, dass es ganz schön und nur noch liebevoll wird. Ich möchte dich noch nicht einmal mit dem Versprechen von Freiheit locken. Ich möchte nur den bestehenden Funken in dir zum Glimmen bringen. Und deshalb erzähle ich dir Geschichten von meinem Funken.Und auch wenn ich in Gleichnissen spreche und Metaphern verwende, erzähle ich dir immer auch von meiner gefühlten Wahrheit. Ich beschönige nichts, weil es nichts zu beschönigen gibt und weil es auch nichts bringt — außer ein falsches Ideal, eine Wunschvorstellung. Ich bin nirgends, wo du nicht auch bist. Und es gibt keine Situation, die ich nicht kenne oder zumindest nachvollziehen kann.Solange du dich auf meine Geschichten konzentrierst, hängst du in der Peripherie fest. Und in dem Moment, in dem du dein Gefühl als Körperempfindung wahrnimmst, lebst du die stille innere Revolution.