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    3.5.2023AQ 1986
    »Es geht nicht um die Erfahrung, sondern um die Veränderung, die die Erfahrung auslöst.«
    Es geht nicht um die Erfahrung, sondern um die Veränderung, die die Erfahrung auslöst. Zustände kommen und gehen. Deshalb macht es keinen Sinn, nach Zuständen zu streben. Wenn wir nur nach Zuständen streben, sind wir nur Effekthascher. Darum kann es im Leben nicht gehen. Es muss um eine tiefere Veränderung gehen. Und diese tiefere Veränderung ist das Erkennen des Unveränderbaren. Wir sind daran gewöhnt, Veränderung durch die Veränderung unserer Erfahrungen und Zustände anzustreben. Erst wenn du die Effekthascherei beendest, kannst du Veränderung durch das Erkennen des Unveränderbaren erfahren. Statt also immer neue Reize zu setzen, geht es darum, welche wegzunehmen. Und die größten Reize kommen von deinen Gedanken und von deinen Gefühlen, deinen Körperempfindungen. Gedanken sind dabei nur Pseudo-Reize. Ohne Körperempfindung sind sie nicht echt, sind sie kein echter Reiz. Wenn du beginnst, die Körperempfindungen zu fühlen, treten die Gedanken in den Hintergrund. Dadurch merkst du, wie viele Reize tatsächlich in deinem Körper sind oder auch nicht. Je mehr du diese Reize wahrnehmen kannst, desto eher können sie sich beruhigen und treten im Lauf der Zeit immer weiter in den Hintergrund. So erkennst du das Unveränderbare. Das, was schon immer hier war und für immer hier sein wird.