Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    31.1.2023AQ 1894
    »Wenn du das erste Gefühl nicht wahrnimmst, nimm das erste wahrnehmbare Gefühl wahr und ignoriere den ersten Gedanken!«
    0:007:11
    Erstes Gefühl. Erstes Gefühl. Erstes Gefühl. Wenn du das erste Gefühl nicht wahrnimmst, nimm das erste wahrnehmbare Gefühl wahr und ignoriere den ersten Gedanken! Ignoriere auch den zweiten Gedanken und den dritten und den vierten und ignoriere auch die Gedanken, die sich Gedanken über das Gefühl machen!Ein Gefühl ist keine Körperempfindung. Ein Gefühl ist der Name, den du einer Körperempfindung gibst. Es ist nicht die Körperempfindung selbst. Der Verstand ist extrem trickreich, dir das erste Gefühl entweder auszureden oder es komplett zu verschleiern. Meistens eine trickreiche Kombination aus beidem: Ausreden und Verschleiern. Er hat zum einen immer sehr gute Argumente, warum du etwas nicht tun kannst, warum du deinem ersten Gefühl nicht folgen kannst. Denn das erste Gefühl ist nicht logisch. Das ist spontan, wild, unberechenbar, nicht erklärbar — weder deinem eigenen Verstand noch den Verständen der anderen gegenüber.Das erste Gefühl macht keinen Sinn. Das erste Gefühl ist aber das, was deiner Intuition am nächsten ist. Ein Gedanke ist keine Intuition. Ein Gefühl ist näher an der Intuition. Natürlich kannst du und musst du manchmal auch Worte verwenden, um Intuition oder Gefühl anderen zu erklären oder anderen klarzumachen, was du meinst, aber es ist nicht der Vorgang in dir. Diesen Vorgang kannst du gar nicht erklären, nicht einmal dir selbst gegenüber, denn du weißt nicht, woher das kommt. Es gibt keine für den Verstand befriedigende Antwort darauf. Das ist ja auch der Grund, warum er alles tut, um das zu unterdrücken, denn das ist für ihn ein ausgesprochen unsicheres Gebiet. Dort kennt er sich nicht aus. Dort ist er hoffnungslos verloren. Und dort, wo dein Verstand hoffnungslos verloren ist, gibt es eine große Chance, dich wiederzufinden.Der Verstand tut alles, um das erste Gefühl zu unterdrücken, das zweite auch und das dritte auch und das vierte und das fünfte. Er versucht, sich die Welt rational zu erklären. Und das geht nicht, denn kein Mensch handelt rational. Die meisten Menschen handeln aus dem Trauma.Es gibt gerade in der letzten Zeit immer wieder die Meinung, dass es gute und schlechte Menschen gibt oder gute und böse Menschen. Es gibt aber nur Menschen und traumatisierte Menschen. Jede Entscheidung, die die scheinbar bösen Menschen treffen, treffen sie aus dem Trauma. Und solange wir das nicht erkennen und ihnen entsprechend helfen, suchen sie sich Tätigkeiten, in denen sie ihr Trauma ausagieren können. Sie finden Wege, wie sie ihren Schmerz unterdrücken. Manche machen das offensichtlich und manche weniger offensichtlich. Und diejenigen, die es auf eine Art und Weise tun, die gesellschaftlich nicht anerkannt ist, landen im Gefängnis und andere in den Banken, in der Wirtschaft oder in der Politik. Es sind keine bösen Menschen. Es sind traumatisierte Menschen.Erkennen können wir das erst, wenn wir unser eigenes Trauma erkannt haben. Und ein Weg dorthin ist, immer wieder das erste Gefühl wahrzunehmen.