21.12.2022AQ 1853
»Es geht nicht darum, ob du denkst oder fühlst, sondern was du beim Denken fühlst.«
Es geht nicht darum, ob du denkst oder fühlst, sondern was du beim Denken fühlst. Unser Verstand ist so strukturiert, dass er entweder etwas hinzufügen oder abschaffen möchte. Er möchte weniger von dem einen und mehr von dem anderen. Er möchte Denken abschaffen und mehr fühlen. Was, wenn du beim Denken fühlen kannst? Was, wenn du kein Entweder-oder brauchst? Was, wenn beides geht? Was, wenn du beim Denken fühlen und beim Fühlen denken kannst? Was, wenn Dinge und Verhaltensweisen wegfallen und gar nicht substituiert werden müssen? Was, wenn du nichts mehr hinzufügen musst? Und was, wenn du gar nichts vereinigen musst, weil es nie getrennt war? Wenn es dir nur auffallen muss? Was, wenn es nur darum geht, dass du dir dessen bewusst wirst? Und wenn alles so bleiben darf, wie es ist? Wenn es genügt, dass sich der Fokus deines Bewusstseins verändert? Wenn du alles machen und denken kannst, was du vorher gedacht und gemacht hast und du währenddessen einfach alles fühlst? Was, wenn du gar kein besserer Mensch werden musst, sondern nur bewusster? Wenn es gar nicht darum geht, ob du handelst, denkst oder fühlst, sondern was du beim Handeln und Denken fühlst?