Ganz egal, was dir gerade passiert: Sobald du dich bewusst dafür entscheidest, wirst du vom Opfer zum Schöpfer. Das gilt selbst dann, wenn du das, was passiert, ursprünglich nicht gewählt hast. Sobald du dich dafür entscheidest, es voll und ganz zu erleben, veränderst du dich und dadurch verändert sich dein Erleben. Das heißt nicht, dass es unbedingt super schön wird und du musst und sollst es dir vor allem auch nicht schönreden, aber du kannst einen Unterschied erleben, wenn du von deinem Erleben im Widerstand zu deinem Erleben als bewusste Wahl wechselst. Wenn du das, was jetzt gerade hier ist, nicht mehr ablehnst, sondern dich dafür entscheidest, dass du es willst, obwohl du es nicht willst, verändert sich etwas. Das muss gar nicht dramatisch sein. Das muss sich gar nicht besonders anfühlen. Es kann ganz subtil sein. Das braucht auch niemandem auffallen. Es reicht, wenn du es erlebst. Dein Erleben und damit diesen Moment nicht mehr zu bekämpfen, ist eine der größten Veränderungen, die du in deinem Leben erfahren kannst. Wirklich hier zu sein und bewusst Ja zu sagen zu dem, was du erlebst, ist ein Dimensionswechsel. Dazu musst du nicht wissen, ob das 3D, 4D, 5D oder 12D ist. Das ist alles vollkommen egal. Wenn du es erlebst, weißt du es. Es geht nie um die Worte, mit denen andere bestimmte Erfahrungen beschreiben und auf die wir uns kollektiv geeinigt haben, dass es die richtigen Worte sind, um diese Erfahrung zu beschreiben. Es geht darum, diese Erfahrung zu machen, indem du sie zulässt. Dann brauchst du keine Worte mehr. Dann sind alle spirituellen Worte, alle Bücher, die du gelesen hast, alle Podcasts, die du gehört hast, irrelevant. Denn dein eigenes Leben ist erst die Integration. Du kannst nichts lesen und es dann erleben. Du kannst auch nichts hören und es dann erleben. Du musst es wirklich machen. Dazu ist es wichtig, dass es dir in den richtigen Momenten auffällt und bewusst wird, dass du dich erinnerst: »Hey, ich habe eine Wahl. Ich könnte das, was ich ablehne, bewusst wählen. Ich könnte mich dafür entscheiden.« Diese Erinnerung ist gar nicht so einfach. Und es wird dir kaum etwas bringen, ein Buch nach dem anderen zu lesen. Denn die Tipps, die du darin bekommst, sind so unterschiedlich und so vielfältig, dass du selten mehr als ein bis zwei Tipps pro Buch überhaupt ausprobieren kannst, von konstant leben ganz zu schweigen. Den meisten Menschen ist es gar nicht möglich, mehr als eine Methode parallel auszuprobieren. Und wenn es ihnen möglich ist, dann können sie nicht bei jeder Methode so tief gehen, als würden sie sie einzeln ausüben. Und so lesen wir ein Buch nach dem anderen, machen einen Kurs nach dem anderen und bleiben nicht bei einer Sache. Wir kommen nie an den Punkt, wo es auch einmal unangenehm wird, wo wir uns immer wieder bewusst dafür entscheiden müssen, dass wir es wirklich wollen, wo unsere Klarheit gefordert ist. Wir wechseln lieber zur nächsten Methode, zum nächsten Buch, zum nächsten Onlinekurs. »Vielleicht kann ich ja noch etwas über das Manifestieren lernen? Oder über Epigenetik? Oder vielleicht doch über Unschooling und gesunde Ernährung, Bewegung und Sport?« Wir müssten mal dabei bleiben und herausfinden, was passiert, wenn wir das, was wir einmal gewählt haben, weil es uns angezogen hat, über Jahre machen. Und wenn du jahrelang übst, das, was dir gerade passiert, bewusst anzunehmen, dich dafür zu entscheiden, dann wirst du das heutige Zitat wirklich leben.