Du kannst innen nichts finden, solange du im Widerstand zum Außen bist. Der scheinbare äußere Widerstand ist auch in dir. Solange du denkst, dass er draußen ist, kannst du nicht erkennen, dass alles in dir ist. Auch das, wovon du glaubst und überzeugt bist, dass es außerhalb von dir stattfindet. Die Idee von äußeren Widerständen ist die Ablenkung von deinem Inneren. Deshalb ist die Hingabe an den äußeren Lehrer, an den äußeren Guru die Hingabe an dich, an deinen inneren Lehrer, deinen inneren Guru. Diesen Weg kannst du aber nicht in Gedanken gehen. Du kannst ihn nicht denken und ihn damit realisieren. Du musst ihn wirklich gehen. Es gibt keinen Widerstand im außen. Es gibt auch keine Hingabe im außen. Es gibt alles. Aber nur in dir. Eine Möglichkeit, wie du das realisieren kannst, worum es in diesem Aufwachquickie geht, ist die bewusste Konfrontation mit scheinbar äußeren Widerständen, während du bewusst bleibst. Das heißt, das nächste Mal, wenn ein äußerer Konflikt auftritt, bleibst du bewusst und nimmst in dir wahr, was sich verändert. Nicht deine Gedanken, sondern deine Gefühle, deine Körperempfindungen. Und dann machst du absolut nichts, außer zu beobachten. Du sprichst mit niemandem darüber. Du erklärst dich niemandem. Du nimmst einfach nur wahr. Du sprichst auch hinterher mit niemandem darüber. Es ist einfach nicht wichtig. Deine Fähigkeit, innen zu fühlen, überragt alles andere und macht auch alles andere überflüssig.