7.8.2022AQ 1717
»Es gibt nur eine Flucht.«
Es gibt nur eine Flucht. Und das ist die Flucht vor unseren Gefühlen. Es gibt Menschen, die bestehen darauf, dass Ahnenarbeit etwas sehr Wichtiges wäre und sie meinen damit die Geschichte. Unser größtes Erbe, das Erbe unserer Ahnen, sind die geerbten Körperempfindungen unserer Eltern und Großeltern, die wir vollkommen unbewusst übernehmen. Und unser Job ist es, diese Körperempfindungen zu heilen, indem wir sie wahrnehmen. Das ist auch das Einzige, was ich als Ahnenarbeit empfehlen kann. Wir müssen nicht verstehen, was bei unseren Ahnen los war. Wir müssen die Geschichte nicht kennen, denn das ist alles schon in uns. Wir haben die Essenz einer jeden Geschichte übernommen und die Essenz einer jeden Geschichte, die Essenz jeder Erfahrung ist eine Körperempfindung. Und einige dieser Körperempfindungen stecken fest. Da bleiben wir hängen. Und genauso sind unsere Ahnen hängengeblieben und sie haben diese Körperempfindungen, diese Energie auf uns übertragen. Natürlich kannst du dir über die Geschichte alles ganz wunderbar psychologisch und spirituell erklären. Die Erzählung ist aber nicht der Kern, um den es geht. Und durch Verstehen im Kopf kannst du das, worum es geht, auch nicht bearbeiten. Es geht nicht um das, was du denkst. Es geht um das, was du fühlst. Und davor fliehen die meisten. Sie flüchten sich in die Geschichte, damit sie die Körperempfindung nicht fühlen müssen. Deshalb bringt es dir nichts, wenn du weißt, dass deine Ahnen auf der Flucht waren. Denn es gibt nur eine Flucht und das ist die Flucht vor unseren Gefühlen.