Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    • Audioquickies
    • Entbildung
    • Kryptogold
    • Goldesel
    • Kostenlos
    • Shop
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    StefanHiene
    Start
    AQ
    Anmelden
    Stefan Hiene LogoStefan Hiene Logo
    © 2026 Stefan Hiene
    ImpressumDatenschutzAGBKontaktKaffeeHilfe
    Alle Audioquickies
    10.6.2022AQ 1659
    »Deine Seele hat kein Geschlecht.«
    0:0010:40
    Deine Seele hat kein Geschlecht. Ah, was für ein super Zitat in dieser Zeit! Hat mal wieder das Potential, komplett falsch verstanden zu werden. Eigentlich fast alle meine Zitate. Ah, was soll ich noch erklären? Dieses ganze Ding mit männlich/weiblich! Du hast beide Anteile in dir und eine Seite ist ein kleines bisschen dominanter. Und daraus ergeben sich dann dein biologisches Geschlecht und auch deine Geschlechterrolle. Aber deine Seele interessiert das alles überhaupt nicht. Es ist nur ein Mittel zum Zweck. Es gibt unterschiedliche Körper. Das ist alles. Und unser Job ist es, mit dem Körper klarzukommen. Aber das ist natürlich nicht sehr populär. In jedem Menschen gibt es weibliche Anteile und auch männliche Anteile und je nachdem, worauf du deine Aufmerksamkeit legst, bekommt es mehr Bedeutung. So wie bei allem. Die Frage ist also nicht: Welche Anteile dominieren? Oder welche Anteile sind wichtiger oder welche Anteile musst du mehr leben? Die Frage ist viel einfacher: Tut es dir gut, worauf du deine Aufmerksamkeit legst? Bei mir ist mein Geschlecht als Identifikation mit der Spiritualität weggefallen. Das heißt nicht, dass ich kein Mann mehr bin. Das heißt auch nicht, dass ich mir unsicher bin oder verwirrt bin, was mein Geschlecht betrifft. Es hat nur die Dominanz verloren. Es ist sehr schwer zu beschreiben und auch sehr komisch. Denn das bedeutet nicht, dass ich nicht männlich sein kann oder mich nicht männlich fühlen kann, was ja auch nur eine weitere Definition ist. Traditionellerweise verbindet man mit dem Männlichen die Kraft, auch die Durchsetzungsfähigkeit, als ob das im Weiblichen nicht auch so sein könnte. Sehr schwierig, dafür überhaupt Definitionen zu finden. Für mich ist es aber tatsächlich so, dass, wenn ich über die Kraft des Weiblichen spreche, dann ist es die Kraft der Hingabe. Also eine andere Kraft als die männliche Durchsetzungsfähigkeit. Und die Kraft der Klarheit, könnte man aber sagen, ist vielleicht sehr männlich. Aber wer definiert das und wozu sollte man es überhaupt definieren? Gleichzeitig gibt es etwas, was mich schon eine Zeitlang beschäftigt beziehungsweise was mir schon länger klar ist: Dass die Heilung im Weiblichen liegt. Also die Möglichkeit, das Potential der Heilung liegt bei den Frauen. Und während das eigentlich was sehr Schönes ist, gibt es dann Frauen, die sich darüber beschweren, dass sie die ganze Arbeit machen sollen. Man kann es halt nie allen recht machen. Für mich ist es offensichtlich, dass es die Frauen in der Hand haben. Nicht weil ich darüber streiten möchte oder weil es meine Meinung wäre, sondern weil es offensichtlich ist. Das ist total klar. Die Männer werden es erstmal nicht checken und viele Frauen checken es ja leider auch nicht. Es ist immer leichter, der männlichen Dominanz die Schuld zu geben, als die eigenen Versäumnisse zu sehen. Meine Hoffnung liegt nicht in den Männern. Meine Hoffnung liegt in den Frauen, im Weiblichen, in der Kraft des Weiblichen, in der Kraft der Hingabe. Und in der Fähigkeit der Mütter, ihre Kinder jenseits der Programmierung zu erziehen, zu begleiten (wie immer man dazu sagen will, sind auch nur Worte), ihren Kindern ein Leben jenseits der gesellschaftlichen Programmierung zu zeigen. Das erfordert aber natürlich auch die Transformation der Frauen selbst. Es hat für mich schon einen Grund oder eigentlich ist es der Beweis dafür, dass es stimmt, was ich sage. Wenn du dir anschaust, wie viele Frauen in der Spiritualität unterwegs sind und wie viele Männer. Das Verhältnis ist ganz oft 70 : 30 oder 80 : 20. Es sind einfach verdammt viele Frauen. Und anfangs dachten einige noch, ich sollte vielleicht nicht Geliebte sagen, damit sich die Männer angesprochen fühlen, aber das hat damit nichts zu tun. Es hat damit zu tun, dass sich die Frauen automatisch mehr angesprochen fühlen. Männer tun sich schwer. Männer wollen erstmal was leisten, erstmal was auf die Beine stellen. Zeigen, dass sie wer sind und wer sie sind und was sie können. Und das ist ja auch nicht verkehrt und auch nicht schlimm, aber damit sind sie halt nicht so prädestiniert, bis halt vielleicht mal der ein oder andere Zusammenbruch kommt. Dann beginnen sie sich zu öffnen.