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    13.3.2022AQ 1570
    »Soziale Unterschiede sind emotionale Unterschiede.«
    0:009:21
    Soziale Unterschiede sind emotionale Unterschiede. Alles geschieht in deinen Emotionen und durch deine Emotionen. Aber genau das wollen wir nicht wahrhaben. Wir wollen an der Fantasie von sozialer Ungerechtigkeit festhalten. Das wurde uns so schön erklärt und wir bekommen so viel Zustimmung, wenn wir uns über soziale Ungerechtigkeit aufregen. Und diese Zustimmung tut uns gut, denken wir. Und dabei merken wir nicht, dass wir uns verrannt haben. Wir suchen Bestätigung für unsere Annahmen, die wir nur übernommen haben. Die meisten konnten diese Annahme nie überprüfen, da sich ihr sozialer Status nie geändert hat — ihr gesamtes Leben nicht. Und selbst diejenigen, bei denen sich der soziale Status geändert hat, haben nicht genau genug hingeschaut. Sie haben ihre Entwicklung nicht genau genug beobachtet, weil sie getrieben waren, getrieben von der Idee von Mangel. Und im Vergleich zu früher sind sie jetzt in der Fülle, aber sie fühlen sie nicht. Sie sind immer noch getrieben und auch das will fast niemand wahrhaben, denn es ist schmerzhaft, das zu erkennen. Es ist schmerzhaft zu erkennen, dass du einem Phantom hinterhergejagt bist und dass diese Jagd deshalb, weil es ein Phantom ist, nie beendet werden kann. Sozialer Aufstieg geschieht nicht dadurch, dass du dich hart hoch arbeitest. Überspitzt formuliert geschieht emotionaler Aufstieg dadurch, dass du dich emotional hoch arbeitest. Und wenn du das tust, wird dir dein sozialer Aufstieg plötzlich vollkommen egal. Emotionaler Aufstieg gelingt dann, wenn du alle deine Gefühle in Form von Körperempfindungen willkommen heißt. Es gibt einige, die einfach nur gerne höher schwingen würden und die versuchen das auch. Und ich bin mir sicher, dass du den einen oder anderen kennst, der das versucht und du merkst: »Das ist unecht.« Höher zu schwingen ist nur ein Teil der Wahrheit. Der andere Teil der Wahrheit ist, dass du bereit sein musst, auch die niedrigen Schwingungen zu fühlen. Nicht weil du da bleiben willst oder weil es deine bevorzugten Schwingungen sein sollen, sondern weil du sie dann integrierst und weil du dann geerdet bist und bleibst. Und falls du es mir jetzt nicht glaubst oder es nicht nachvollziehen kannst, habe ich noch eine ganz einfache Erklärung für dich. Soziale Unterschiede sind in unserer Zeit im Wesentlichen finanzielle Unterschiede und dein gesamter Umgang mit Geld ist rein emotional programmiert. Nichts davon hat mit deiner Realität zu tun aus einem ganz einfachen Grund: Geld ist nicht real. Und zwar nicht aus rein spiritueller Sicht oder so was, sondern rein materiell gesehen: Es existiert gar nicht. Aber deine Emotionen existieren, wenn du daran denkst. Wenn du daran denkst, wie du es bekommst, wenn du daran denkst, wie du es ausgibst. Wenn du dabei bist, es zu bekommen, wenn du dabei bist, es dir zu verdienen und wenn du dabei bist, es auszugeben oder zu sparen. Immer sind deine Emotionen dabei und einzig und allein ausschlaggebend dafür, wie du mit Geld umgehst und warum du etwas für Geld tust oder nicht tust. Und es gibt noch etwas, das du wahrscheinlich nicht weißt. Es gibt in der Finanzwelt ein relativ berühmtes Wallstreet Cheat Sheet, mit dem Untertitel »Psychologie eines Marktzyklus«. Und in dieser Grafik, in diesem Diagramm entlang der Kurve, wenn die Kurse steigen und wenn die Kurse fallen, stehen nur Emotionen — und sonst nichts. Die Kurse werden im Wesentlichen nicht durch Nachrichten bestimmt oder gesteuert, sondern durch unsere Emotionen. Und weil wir in unseren Emotionen gefangen sind, verlieren wir. Diejenigen, die gewinnen, können und dürfen nicht in ihren Emotionen gefangen sein. Und was unterstellen wir ihnen deshalb, nur weil wir nicht in der Lage sind, neutral zu reagieren oder neutral zu sein? Wir unterstellen ihnen, dass es Psychopathen sind.