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    6.3.2022AQ 1563
    »Es ging zwei Jahre lang nicht um deine Gesundheit.«
    0:008:49
    Es ging zwei Jahre lang nicht um deine Gesundheit. Und jetzt geht es nicht um deinen Frieden. Falls du noch im medialen Tiefschlaf bist, ist das dein Weckruf. Du musst bereit sein, auch Unangenehmes zu erkennen, indem du genau hinschaust: Was wird behauptet? Was wird dir erzählt? Und was findet tatsächlich statt? Und diesen Unterschied musst du wahrnehmen können. Das bedeutet nicht, dass du deswegen sauer auf jemanden sein musst. Das bedeutet auch nicht, dass die anderen falsch sind oder das Falsche machen. Es geht nur um dich. Es geht nur darum, was du wahrnimmst, was dir gesagt wird, was du hörst und wie es tatsächlich ist. Würde es jetzt um Frieden gehen, würde man dir im Fernsehen nicht so viel Krieg zeigen. Denn die Präsentation von Kriegsbildern führt ganz sicher nicht dazu, dass du in Frieden fällst, sondern im Gegenteil. Es führt dazu, dass dich diese Kriegsbilder beeindrucken und je nachdem, welchen Text man darunter legt, beeinflussen und deine Meinung manipulieren. Es geht dabei aber überhaupt nicht um deine Meinung. Es geht auch nicht um meine Meinung. Es geht darum zu erkennen, was wirklich passiert. Und immer dann, wenn dir nur ein Weg, ein Ziel, eine Lösung präsentiert wird, ein Ausweg, eine Möglichkeit, dann ist was faul. Denn es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Meistens sogar sehr viele! Und der Fokus auf eine einzige schränkt deine Sicht ein. Je wacher du bist, desto mehr verändert sich dein Blick auf einen 360-Grad-Blick. Du kennst nicht mehr nur die eine Richtung oder die andere Richtung. Du kennst viele und du kannst auch viele zulassen. In den Medien findet schon immer tendenziell das Gegenteil statt. Es wird polarisiert und es wird vorgegeben, was die richtige Meinung ist. Tatsächlich geht es aber gar nicht um deine Meinung, denn die ist manipulierbar. Es geht um deine Intuition. Es geht darum, was du fühlst, wenn du nicht manipuliert bist. Natürlich kannst du auch fühlen, was du fühlst, wenn du manipuliert wirst, aber dann muss es dir auffallen, dass du manipuliert wirst. Und sobald du fühlst, fällt es dir früher oder später tatsächlich auch auf. Das lässt sich nicht vermeiden, weil du weiter wirst, weil du weiter wirst als der enge Standpunkt, den du sonst präsentiert bekommst. Je weiter du wirst, desto offensichtlicher fällt es dir auch auf, wenn jemand versucht, dich zu manipulieren. Das brauchst du dann gar nicht mehr aktiv tun. Du kannst es gar nicht mehr verhindern, dass es dir auffällt. Es gibt dabei aber einen großen Fehler, den sehr viele Menschen machen, die es erkennen könnten. Sie erkennen es kurz und sie fragen dann, warum und wie und wer. Und diese Fragen aus dem Verstand legen einen Schleier über die Erkenntnis. Es geht nicht darum, wer, warum und wie etwas macht. Es geht darum, wie es dir dabei geht, wie du dich fühlst und was dir dabei auffällt. Du brauchst keine abschließende Erklärung. Die abschließende Erklärung ist oft sogar hinderlich und steht dir wieder im Weg. Denn es kann sehr gut sein, dass das dann einfach nur ein neues Glaubenssystem ist. Es geht darum zu erkennen, du kannst es gar nicht wissen. Du kannst dir niemals hundertprozentig sicher sein. Und trotzdem hast du ein Gefühl, du hast eine Tendenz und die darfst du auch haben. Wenn du Streit vermeiden willst, solltest du sie nur nicht gegenüber denjenigen verteidigen wollen, die tief schlafen. Sie werden es nie erkennen können. Entsprechend dem Zitat: »Es gibt jene, die es erkennen, es gibt jene, die es erkennen, wenn man es ihnen zeigt und es gibt jene, die es nie erkennen.« Wenn du es wirklich erkennst, brauchst du es niemandem mehr erklären. Du brauchst niemanden überzeugen. Deine Erkenntnis ist das Wertvollste.