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    24.12.2021AQ 1491
    »Fürchte dich nicht!«
    0:005:50
    Fürchte dich nicht. Du bist jenseits deines Körpers, der die Angst fühlt. »Fürchte dich nicht!« könntest du als Widerspruch verstehen, denn viele Eltern sagen zu ihren Kindern: »Du brauchst doch keine Angst haben.«, aber in dem Sinn ist es nicht gemeint. Doch, du brauchst Angst haben und du darfst auch Angst haben und du kannst sie im Körper fühlen. Wenn du das tust, fürchtest du dich nicht mehr. Furcht entsteht durch eine Körperempfindung, die vom Verstand interpretiert wird und in eine Handlung umgesetzt wird. Wenn du die Angst wirklich im Körper fühlst, fürchtest du dich nicht mehr, weil du den Kopf, in dem die Angst beziehungsweise die Furcht entsteht, verlassen hast und sie jetzt im Körper wahrnimmst als das, was sie wirklich ist. Wenn du sie als das wahrnimmst, was sie tatsächlich ist, gibt es keine Worte dafür und wenn du das wiederholt machst, gibt es auch keine anschließende Handlung, die notwendig wäre und zwar ganz egal, wie deine bisherige programmierte Handlung aussah — ob sie ein Rückzug war oder ein Angriff, beides kann programmiert sein. Diese automatisierten Handlungen sind nicht mehr notwendig, wenn du die Gefühle im Körper fühlst und dann merkst du auch, dass du jenseits davon bist. Jenseits davon bist du schon. Schon immer. Kein Gefühl kann existieren, ohne dass du es wahrnimmst. Du bist nicht die Quelle der Gefühle. Du bist die Quelle der Wahrnehmung. Du bist das Bewusstsein, das diese Gefühle erleben darf. Habe also ruhig Angst, aber fürchte dich nicht vor der Körperempfindung! Fürchte dich nicht und fühle sie im Körper, so wie sie tatsächlich ist! Oft ist es so, dass wir vor denjenigen Gefühlen in der Zukunft Angst haben, die jetzt tatsächlich schon hier sind. Fürchte dich nicht, diese Gefühle wahrzunehmen, denn dann ist keine Angst mehr notwendig, dann merkst du, dass du alles fühlen kannst und es gibt keine Barriere mehr zwischen dir und dem Leben! Fürchte dich nicht und erkenne deine Heiligkeit jenseits deiner Gefühle!