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    12.10.2021AQ 1418
    »In dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.«
    0:009:19
    »In dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.« Jesus Wenn es dumm läuft, habe ich ihm ein Zitat in den Mund gelegt. Ich habe es nämlich nicht überprüft. Das kann bei mir passieren. Er könnte es aber gesagt haben. Und wenn ich es richtig gesehen habe, dann wird dieses Zitat auch interpretiert, allerdings auf so seltsame Art und Weise, dass ich überhaupt nichts damit anfangen kann — in den meisten Fällen. »In dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.«, bist du. Nicht nur Jesus, auch du bist so. Du bist in dieser Welt, aber du bist nicht von dieser Welt. Dieses Zitat ist eine Essenz von Spiritualität. Du bist ganz offensichtlich noch in dieser Welt und jeder wird sagen: »Ah, aber ich sehe dich doch und ist doch alles … du bist ein ganz normaler Mensch.« Ja. Und trotzdem bist du nicht mehr und warst auch noch nie und hast dich daran wieder erinnert, dass du nicht von dieser Welt bist. Das ist eine — hm, wie sagt man dazu? Ich kann das nicht beschreiben, denn man ist ganz offensichtlich noch hier und man ist auch beteiligt und man macht mit oder auch nicht, man hat Gedanken, Gefühle, Ideen, aber man ist nicht mehr in der Matrix oder nicht mehr so fest verankert in der Matrix, nicht mehr gefangen. Man traut sich herauszufallen, geistig, aus diesem Gefängnis. Du erlebst es anders und du interpretierst es anders und du schaust mit anderen Augen auf diese Welt und du siehst sie nicht mehr außerhalb von dir. Du siehst sie in dir. Sie ist ein Teil, der in dir existiert. Du bist nicht mehr ein Teil in ihr. Du hast diese Welt integriert, obwohl du dich noch in ihr bewegst, als wäre es die gleiche Welt wie diejenige, zu der du vorher gesagt hast: »Das ist die Welt da draußen. Da gehe ich jetzt raus und dann bin ich in der Welt.« Du merkst, du warst sowieso noch nie woanders. Es gibt kein da draußen und drinnen. Es gibt nur die Welt und die erscheint in dir. Du bist nicht in ihr. Und da gibt es nichts Fremdes. Und du begegnest niemandem, du begegnest immer nur dir selbst — ganz egal, wem du begegnest. Und jetzt habe ich gerade noch mal die Worte gelesen, die dieses Bibelzitat erklären. Und da gibt es was Verrücktes in mir. Es ist die Wahrheit, aber ich konnte sie bisher denjenigen, die es geschrieben haben, nicht abnehmen. Sie erklären eine Veränderung und ich zitiere: »Jesus ist das Brot Gottes, das aus dem Himmel herabgekommen ist und der Welt das Leben gibt. Er hat deutlich gemacht, dass wir nur durch eine treue Vertrauensbeziehung zu ihm die Erlösung erhalten und zum wahren Leben kommen können. Ein Mensch, der in diese liebevolle Vertrauensbeziehung gekommen ist, ist auch nicht mehr von dieser Welt. Auf dem Thron seines Herzens sitzt nicht mehr sein Ego, sondern der Herr Jesus. Durch diesen Herrschaftswechsel kommt es zu einer Veränderung des Denkens und Handelns. Doch diese Veränderung ist wachstümlich. Wer nicht von dieser Welt ist, will zur Ehre Gottes leben, er will Lieben lernen und er will dem Herrn Jesus nachfolgen. So wie Jesus nicht von dieser Welt ist, so sind auch wir nicht mehr von der Welt.« Und Paulus hat geschrieben: »Wir haben nicht den Geist der Welt empfangen, sondern den Geist, der aus Gott ist, damit wir die Dinge kennen, die uns von Gott geschenkt sind. Ob wir von dieser Welt oder nicht von dieser Welt sind, hängt damit zusammen, welchen Geist wir empfangen haben.« Es sind andere Worte und ich konnte sie bisher niemandem abnehmen, der sie gelesen hat, der sie vorgelesen hat, der sie benutzt hat — und trotzdem sind sie wahr: »Du bist in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.«