Das, was du tun sollst, wird unterstützt. Dieses Zitat klingt so schön, weil wir dabei eine Vorstellung haben und zwar: Wir tun dabei so und denken daran, als wäre das, was wir wollen, das, was wir gerne hätten, als wäre das das, was unterstützt werden soll. Ich habe aber nicht geschrieben: »Das, was du tun willst, wird unterstützt.«, sondern »Das, was du tun sollst, wird unterstützt.« Und wir wissen ganz oft nicht, was das ist. Wir haben es noch nicht rausgefunden, weil wir bisher noch gar nicht experimentiert haben, weil wir viel zu verbohrt waren, uns viel zu stark eingebildet haben, was das sein könnte, was dann vom Universum unterstützt wird. Ich spreche nicht gern so. Wenn du mich ein bisschen kennst, dann weißt du das, denn niemand weiß, ob dass das Universum ist oder Gott oder deine Seele und das ist auch vollkommen egal. Darum geht es nicht. Du brauchst keine Sternbilder im Kopf haben, damit dieses Zitat stimmt, sondern du musst es für dich selbst herausfinden und das ist der schwierige Teil, denn du musst herausfinden, was das sein könnte, das du tun sollst. Und es kommt noch etwas hinzu und zwar: Wir haben auch immer bestimmte Vorstellungen, wer das unterstützen sollte. Wir erhoffen uns und erwarten es von bestimmten Menschen, zum Beispiel von unseren Eltern oder von unseren Freunden, und das macht es doppelt schwierig. Also wir haben zwei Probleme oder zwei Schwierigkeiten in dem Bereich: Die erste ist, dass wir nicht wissen, was das ist, weil wir es noch nie ausprobiert haben, weil wir viel zu wenig experimentiert haben und wir uns nur einbilden, dass es genau das ist, was wir jetzt gerade machen und das könnte doch unterstützt werden, das wäre doch schön. Und der zweite Punkt ist, dass wir denken, das sind die Menschen in unserem aktuellen Umfeld, die uns unterstützen sollen. Wir haben also so ein — man könnte das als Reichweitenproblem bezeichnen —, wie wir unsere Reichweite im Sinn von »Wie weit du mit deiner Fantasie raus reichen kannst«, wie wenn du mit deinen Armen raus greifst und dann hast du halt so — keine Ahnung, wie lang sind deine Arme? Einen Meter — und das ist deine Reichweite und darüber kommst du nicht hinaus. Das heißt, du denkst nur in deinem bestehenden Umfeld. Also erstens im Sinne von dir, was du gerade machst und wer da in der Nähe ist, der das gerade unterstützen könnte und du kommst überhaupt nicht auf die Idee, dass es etwas ist, was weit jenseits deiner aktuellen Reichweite liegt, das du tun solltest und was dann auch unterstützt werden würde, aber überhaupt nicht von denen, die gerade bei dir sind, sondern von vollkommen anderen Menschen. Menschen, die du noch gar nicht kennst, Menschen, die du vielleicht von früher kennst oder was auch immer. Es ist vollkommen egal. Es sind jedenfalls nicht die, von denen du es erwartest. Damit hast du aber auch die Lösung in der Hand. Du musst beide Ideen loslassen. Und zwar die Idee, was du tun solltest und die Idee, wer es unterstützen sollte. Nur so kannst du herausfinden, was du tun sollst und was dann unterstützt wird.